Hat sich Elvis jemals rassistisch geäußert?

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  • Gilla
    Board-Legende

    • 05.02.2007
    • 14776

    #121
    Zitat von sapperlot
    zu mrs. gladys love presley in ihrer mutterrolle (auch in ihrer rolle als partnerin) habe ich gar keine guten gefühle. diese hochpreisung einer liebevoll-innigen beziehung zu ihrem sohn halte ich für eine romantisierung. auf den spärlichen fotografien, die sie lächelnd oder lachend zeigen, wirkt dieses auf mich nicht herzlich oder gar herzlich zugewandt. ich erlebe sie eine abweisende, zurückweisende körpersprache aussendend.
    das ist schwer auszuhalten ...

    lieben gruß, sl.
    Zunächst, wir kennen meist nur die Fotos aus den 50ern von ihr. 1958 ist sie schon gestorben. Sie war doch sehr depressiv und das sah man ihr auch an.

    Warum und wieso sie so wurde, weiß man nicht. Früher war sie laut Elaine Dundy, ein fröhliches, ausgelassenes Mädchen, was gern tanzte und auch sehr sportlich war.
    Vielleicht begann alles mit der Geburt der Zwillinge, wo einer dann gestorben ist und sie von da an nur noch auf Elvis fixiert war und alle Gefahren von ihm fernhalten wolle.
    *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

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    • Winston

      #122
      Und vergesst die schlimme Fehlgeburt von 1942 nicht. Sie wusste, Elvis würde ihr einziges Kind bleiben.

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      • burroughs
        Board-Legende

        • 09.02.2004
        • 56243

        #123
        Zitat von sapperlot
        text und komposition sollen in nur einer nacht entstanden sein. ich weiß jetzt nicht, ob das ein übliches tempo ist.
        übliches tempo? wenn einem nicht mehr zeit bleibt, dann schon.. auftragsarbeiten sind nur selten frei von deadlines und druck

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        • tcb262
          Foren-Profi

          • 28.09.2011
          • 232

          #124
          Zitat von MysteryTrain
          Nationalismus und Rassismus haben in den USA so rein gar und überhaupt nichts miteinander zu tun.
          Da gebe ich Dir recht. Auch ist der Begriff Nationalismus bei den Amys nicht ganz korrekt. Ich denke Patriotismus trifft es eher, was wiederum mit Rassismus rein gar nichts zu tun hat. Also: die in den USA bestehende Rassentrennung ist sicherlich auch bei Elvis angekommen. Und da diese eine gesellschaftliche Norm darstellte und er ja auch aus den Slums hervorgegangen ist, dürfte ihm das praktisch in der Muttermilch mitgegeben worden sein. Aber alles in allem habe ich in etlichen Biografien und Berichten (auch Zeitzeugen) keine derartigen Informationen entnommen, dass er sich rassistisch geäußert haben soll. Und sollte er dies getan haben, dann - und dass wollte ich zum Ausdruck bringen - sicherlich in einem Zusammenhang, den man heute z.B. bei dem Thema Homosexualität beobachten kann: In einer Männerrunde beim Bier gerne mal einen anzüglichen Schwulenwitz, aber den Schwulen den man kennt, der ist echt in Ordnung und im Übrigen hat man nix gegen Schwule, jeder soll machen was er will. So dürfte es etwa gelaufen sein. Gruppendynamik. Indes glaube ich nicht, das Elvis als absolut radikaler Gegner der Rassentrennung aufgetreten ist.
          Kritisiere nie das, was Du nicht verstehst. Du hast nie in den Schuhen dieses Mannes gestanden.

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          • TheKing
            Board-Legende

            • 19.06.2006
            • 20721

            #125
            Elvis soll angesichts der Tötung Martin Luther Kings gesagt haben, dass er froh und stolz sei von den Schwarzen akzeptiert und angenommen zu sein. Es war schrecklich für ihn, dass King ausgerechnet in seiner Heimatstadt erschossen wurde.



            Source ELVIS PICTURES:


            Interview below in comments from Celeste.
            Here in the states we're celebrating Martin Luther Kings Birthday. Interesting interview from his co-star Celeste Yarnell from Live A Little Love A Little about Elvis talking about Martin Luther King while on the movie set with her.

            Jay Viviano: "It's not a fun story but intersting one. It's regarding Martin Luthers Assissination but interesting to hear her explain the days effect on Elvis.

            "In early April, in the middle of their filming one day, Martin Luther King, Jr. was assassinated. Later, Elvis and Celeste watched the funeral of Dr. King together in his dressing room trailer during lunch. Elvis took it hard. One of his favorite recitations was King's "I Have a Dream" speech. King was shot in Memphis, a stone's throw from Elvis' home, Graceland.

            In the dressing room, Elvis told Celeste the backstory of his own struggle -that he felt a tremendous brotherhood with the black community because he grew up poor and he knew what it was like to live in poverty. He was also proud that many blacks embraced him as one of their own.

            "He sobbed in my arms like a baby," says Celeste. "He was just devastated and desperately would have liked to attend the funeral. We choked down our lunch and sang a little a cappella tribute of 'Amazing Grace.'"
            Ohne Worte!

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