Elvis und der ROTC

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  • Winston

    #1

    Bericht: Elvis und der ROTC

    Als Elvis im September 1950 in die zehnte Klasse wechselt tritt er dem ROTC bei. Einige Fotos zeigen ihn in Uniform und seine Leistung im ersten Vierteljahr wird mit der Note 3 beurteilt. Er steigert sich aber schon im zweiten Vierteljahr auf die Note 2. Aber was ist nun eigentlich das ROTC?



    Das Junior Reserve Officers Training Corps (JROTC) ist ein bundesstaatliches Programm, dass von den bewaffneten Streitkräften der Vereinigten Staaten seit 1916 in High Schools des ganzen Landes angeboten wurde und immer noch wird.

    Die Aufgabe des ROTC besteht darin, amerikanische Schüler mit einigen „grundliegenden“ Fähigkeiten auszustatten, die da wären:



    1. Ausbilden und entfalten von Nationalität Bewusstsein und Patriotismus.
    2. Ausbilden von Selbstvertrauen und Reaktion auf alle Arten von Autorität.
    3. Steigerung der vernünftigen wörtlichen und schriftlichen Kommunikation.
    4. Steigerung und Erkennung der Wichtigkeit einer körperlichen Fitness.
    5. Steigerung des Respektes für die Rolle der Streitkräfte.
    6. Vermittlung von Basis Wissen über Teamfähigkeit und militärische Grundkenntnisse.
    7. Bei Mitgliedschaft von 3 bis 4 Jahren höherer Rank beim Einstieg in die Armee.



    Natürlich soll auch das Interesse der jungen Menschen für eine Laufbahn bei den Streitkräften geweckt werden. Inwieweit das alles bei Elvis Wirkung zeigte, mag jeder für sich selbst entscheiden.

    Na, wo ist unser Mann auf den Bildern? Ich habe ihn schon gefunden!
  • Oliwa
    Ehrenmitglied
    • 31.07.2003
    • 13399

    #2
    Zitat von Winston

    1. Ausbilden und entfalten von Nationalität Bewusstsein und Patriotismus.
    2. Ausbilden von Selbstvertrauen und Reaktion auf alle Arten von Autorität.
    3. Steigerung der vernünftigen wörtlichen und schriftlichen Kommunikation.
    4. Steigerung und Erkennung der Wichtigkeit einer körperlichen Fitness.
    5. Steigerung des Respektes für die Rolle der Streitkräfte.
    6. Vermittlung von Basis Wissen über Teamfähigkeit und militärische Grundkenntnisse.
    7. Bei Mitgliedschaft von 3 bis 4 Jahren höherer Rank beim Einstieg in die Armee.
    Hatten wir sowas (besonders Punkt 1) in den den Jahren 1933-45 nicht auch bei uns, unter dem Namen Hitler Jugend?
    Verwunden mein Herz mit eintöniger Mattigkeit
    23. April 1998 - 20. November 2006
    29. September 2006 - 22. September 2022 - I'll be with you always!

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    • burroughs
      Board-Legende

      • 09.02.2004
      • 56243

      #3
      ähnlich ja, wobei die HJ in vielerlei Hinsicht extremer (und gnadenloser) war.
      [heutige Spitzenpolitiker, die ähnliches in den 80ern gemacht haben, sprechen von körperlicher Ertüchtigung und harmlosen Paintball-spielen]

      Kommentar

      • MysteryTrain
        Posting-Legende

        • 12.07.2008
        • 7260

        #4


        Ganz einfach eine vormilitärische Ausbildung, die noch während der Schulzeit stattfindet, vornehmlich für die Offizierslaufbahn. Vielleicht hätte Elvis eine Militärkarriere gemacht, wenn es mit der Musik nicht geklappt hätte (und wäre in Vietnam verheizt worden).

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        • Sivle
          Gehört zum Inventar

          • 27.07.2003
          • 2589

          #5
          Zitat von Oliwa
          Hatten wir sowas (besonders Punkt 1) in den den Jahren 1933-45 nicht auch bei uns, unter dem Namen Hitler Jugend?
          Den amerikanischen Patriotismus verstehen die wenigsten Deutschen, weil er uns zuweilen schon sehr bizarr erscheint, aber im historischen Kontext jedoch auch nachvollziehbar ist.
          Und es ist schon Gänsehautfeeling in einem vollbesetzten Stadion oder auch nur in einer kleinen Veranstaltung zu sitzen und jemand singt die amerikanische Nationalhymne, mal sensationell oder auch mal völlig schief, ganz egal, die Menschen sind ergriffen und zwar Menschen, die aus allen möglichen Ländern eingewandert sind und die USA immer noch als das gelobte Land sehen, in dem sie leben dürfen.

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          • allerteuerste
            Gehört zum Inventar

            • 27.06.2004
            • 3086

            #6
            Zitat von Oliwa
            Hatten wir sowas (besonders Punkt 1) in den den Jahren 1933-45 nicht auch bei uns, unter dem Namen Hitler Jugend?
            Das hast Du richtig erkannt. Nur heißt eine national-sozialistische Einstellung bei Anderen stets "Patriotismus".
            "Motorboat! Motorboat! Ruadan tua i nur zur Noat!"

            Kommentar

            • MysteryTrain
              Posting-Legende

              • 12.07.2008
              • 7260

              #7
              Zitat von allerteuerste
              Das hast Du richtig erkannt. Nur heißt eine national-sozialistische Einstellung bei Anderen stets "Patriotismus".
              Off-Topic:

              Patriotismus ist eigentlich etwas völlig Normales und Harmloses. Ich habe auch kein Problem damit, ganz im Gegenteil. Nur weil die NS-Idioten 12 Jahre lang gewütet haben, ist das kein Grund, nicht auf Deutschland (oder Österreich) stolz zu sein. Fast jedes Land hatte seine dunklen Zeiten. China hat z.B. unter Mao ca. 40 Mio. Menschen auf dem Gewissen. Mao wird in China bis heute brennend verehrt und niemand stört sich daran. Bei Stalin sieht es ähnlich aus (Liste wäre fortzusetzen). Aber wehe, man hängt in Deutschland eine Deutschlandflagge zur Fußball-WM auf - schon ist man ein reaktionärer Rechtsextremer

              In Amerika hat Patriotismus nichts mit Rechts oder Links zu tun, sondern einfach mit Stolz und Dankbarkeit auf ein Land, dass den Menschen Freiheit und Wohlstand ermöglicht. Wohlstand nicht mal unbedingt nur im materiellen Sinn, denn selbst Arme und sogar Obdachlose sind dort stolz auf ihr Land. In der Beziehung könnten wir wirklich etwas von den Amis lernen, was wir selbst offensichtlich verloren haben.

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              • Charles Hardin
                Foren-Profi

                • 10.09.2013
                • 365

                #8
                Wenn man stolz auf sein Land ist, worauf ist man dann genau stolz?
                Das ich ein Österreicher bin ist purer Zufall, ich hätte auch in den Slums von Rio de Janeiro zur Welt kommen können.
                Stolz auf mein Land bin ich nicht, eher dankbar das ich dass Glück hatte in einem reichen Land mit hohen sozialen Standards geboren zu sein.
                Stolz auf die Landschaft, weil die so schön ist, ist doch auch irgendwie seltsam. Österreich könnte auch am Norpol liegen, ist ebenso ein Zufall das der Fleck Land in Mitteleuropa liegt. Schön ist es beinahe überall und in jedem Land der Welt.
                Stolz auf die Geschichte des Landes, zu der ich nichts beigetragen habe, die viele dunkle Zeiten kannte und ich meine jetzt nicht explizit nur die NS Zeit? Kanns auch nicht sein.
                Stolz bin ich auf meine eigenen Leistungen, mit allem anderen tue ich mir schwer.
                Hat die Seele Angst vorm Tode,
                hat sie lieben nie gelernt.....

                Kommentar

                • Sivle
                  Gehört zum Inventar

                  • 27.07.2003
                  • 2589

                  #9
                  Off-Topic:

                  Man liebt ja seine Heimat nicht nur weil sie eben Heimat ist. Genausowenig liebt man seinen Partner, weil er eben der Partner ist, sondern weil er gewisse Eigenschaften hat, die man wertschätzt. Bei einem Land sind diese Eigenschaften z.B. die individuelle Freiheit, Gerechtigkeit, die Werte der Aufklärung usw.

                  Kommentar

                  • MonkeyMan
                    Foren-Profi

                    • 26.06.2006
                    • 422

                    #10
                    Zitat von Winston

                    Na, wo ist unser Mann auf den Bildern? Ich habe ihn schon gefunden!
                    Hab' ihn auch gleich gefunden, er war halt damals schon der Größte
                    Zuletzt geändert von Mike; 04.01.2014, 10:06 Grund: Fullquote entfernt

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                    • Tom(GER)
                      Kommt langsam in Fahrt

                      • 17.03.2013
                      • 100

                      #11
                      In den USA wurde auch in den 20/30 Jahren beim morgentlichen Schulappell, sprich das aufziehen der US-Flagge, mit erhobenen rechten Arm gegrüßt. Wie dann das in Deutschland populär wurde, hat man es in den USA abgeschafft.

                      Kommentar

                      • burroughs
                        Board-Legende

                        • 09.02.2004
                        • 56243

                        #12
                        populär

                        Kommentar

                        • Tom(GER)
                          Kommt langsam in Fahrt

                          • 17.03.2013
                          • 100

                          #13
                          Zitat von burroughs
                          populär
                          Bezogen auf den Mann aus Österreich.

                          Kommentar

                          • burroughs
                            Board-Legende

                            • 09.02.2004
                            • 56243

                            #14
                            [willst du mir geographie beibringen? ]
                            vielleicht solltest du eher googlen, was mit POPUL ÄR eigentlich gemeint ist

                            Kommentar

                            • Tom(GER)
                              Kommt langsam in Fahrt

                              • 17.03.2013
                              • 100

                              #15
                              Zitat von burroughs
                              [willst du mir geographie beibringen? ]
                              vielleicht solltest du eher googlen, was mit POPUL ÄR eigentlich gemeint ist
                              Das war nur eine Umschreibung um bestimmte Wörter nicht zu benutzen.

                              Kommentar

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