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Parker war Elvis' Manager. Somit war es seine Aufgabe, für seinen Schützling die besten Deals zu arrangieren, möglichst viel Kohle für Elvis 'rauszuholen und dafür zu sorgen, dass Elvis im Gespräch bleibt!
Somit hat Parker seinen Job zu 100% erfüllt und super erledigt !
Elvis dagegen war Parkers Chef und der KÜNSTLER!
ER alleine entschied, wo die Reise inhaltlich für ihn hingehen sollte,welche Projekte er annahm und welche nicht.
nach don siegel und norman tauroqs aussagen zufolge eher nicht.
siehe posting # 110
Dass ein Manager darauf achtet, dass unterschriebene Verträge einzuhalten sind, ist aber doch legitim, oder nicht? Was bringt es super Verträge auszuhandeln, um dann nachher zusehen zu müssen, dass diese auch eingehalten werden? Dies würde dann eben auch auf die Fähigkeiten des Managers, sowie auch auf Elvis zurückfallen, sollte da etwas schief gehen. Und ich würde es eher mit (übertriebenen?) Ehrgeiz erklären, dass Parker da wie eine Bulldogge aufgepasst hat.
nach don siegel und norman tauroqs aussagen zufolge eher nicht.
siehe posting # 110
Taurog war Regisseur. Wenn es zu gesprächen mit ihm kam, waren die Verträge längst unter Dach und Fach. Interessanter in dem Zusammenhang wären eher Aussagen von Produzenten wie Hal Wallis
Um nochmal auf Elvis Eignung als Schauspieler zurück zu kommen: Ich halte ihn für absolut nicht untalentiert - in King Creole&Jailhouse Rock sieht man ein wenig, wo es hätte hingehen können.
Allerdings war er eher sowas wie ein Rohdiamant, absolut ungeschliffen und ungeschult. Was er definitiv hatte war eine unglaubliche Präsenz und Ausstrahlung, die auch auf der Leinwand 'rüberkam. Zudem hat er eine sehr ausdrucksvolle Mimik.
Ich denke mit viel harter Arbeit hätte Elvis weiter kommen können in Hollywood als er kam und auch anspruchsvollere Rollen bewältigen können.
Dafür hätte es allerdings viel harter Arbeit bedurft und darauf hatte er wohl schlicht keine Lust .
Ein brillianter Schauspieler á la Brando wäre er meiner Meinung nach nie geworden .
Parker war Elvis' Manager. Somit war es seine Aufgabe, für seinen Schützling die besten Deals zu arrangieren, möglichst viel Kohle für Elvis 'rauszuholen und dafür zu sorgen, dass Elvis im Gespräch bleibt!
Und auch das zu machen, was Elvis wollte.
Elvis dagegen war Parkers Chef und der KÜNSTLER!
Im Projekt "Presley" hatten beide in etwa gleich Anteile. Wobei sich Parker doch nicht seine Geschäfte von den naiven Träumen eines jungen vom Lande kaputt machen lassen wollte.
ER alleine entschied, wo die Reise inhaltlich für ihn hingehen sollte,welche Projekte er annahm und welche nicht.
Dass ein Manager darauf achtet, dass unterschriebene Verträge einzuhalten sind, ist aber doch legitim, oder nicht? Und ich würde es eher mit (übertriebenen?) Ehrgeiz erklären, dass Parker da wie eine Bulldogge aufgepasst hat.
stimme dir zu cos,allerdings ist es doch mehr als merkwürdig das es nicht mal regisseuren und produzenten gelang mit elvis eine unterhaltung unter vier augen zu führen.
ich meine die erwähnten regisseure haben es ja nun wirklich nicht nötig eine story in die welt zu setzen die so nicht stimmt.
wenn don siegel sagt das er nach den dreharbeiten an elvis kein interesse mehr hatte,dann spricht das für sich.
denn nicht jeder (wie ich finde zurecht) hatte den nerv auf diese eigenartige arbeitsweise einer ganzen clique aus memphis.
stell dir mal vor,du willst als regiesseur mit dem star des films ein gespräch führen und ewig springt so ein lakai oder misstrauischer manager dir in die parade.
hollywood hat es geduldet weil es kohle brachte,ansonsten wäre der ganze verein ratzfatz auf dem weg in die provinz gewesen.
Im gewissen Sinne ja.
In dem Moment, wo Elvis - die Betonung liegt auf ELVIS -, die Verträge unterschrieben hatte, die Parker für ihn ausgehandelt hatte, hat Elvis sicher die Rolle etwas getauscht. Aber vollkommen legitim, wie ich vorhin schon einmal schrieb. Parker hat halt nachher auch dafür gesorgt, dass eben diese eingehalten worden sind. Und ohne diesen Ehrgeiz wäre Elvis wohl auch nie das geworden, was er letztendlich wurde.
Ich denke mit viel harter Arbeit hätte Elvis weiter kommen können in Hollywood als er kam und auch anspruchsvollere Rollen bewältigen können.
Dafür hätte es allerdings viel harter Arbeit bedurft und darauf hatte er wohl schlicht keine Lust .
Man kann auch ohne harte Arbeit gute Filme drehen. Für den Film braucht man nicht zwingend eine Schauspielausbildung. In Elvis' Fall hätten ein paar gute Förderer durchaus gereicht. Aber wer hat schon Lust, sich mit dem Colonel anzulegen. Hatte ja nicht mal Elvis selbst.
stimme dir zu cos,allerdings ist es doch mehr als merkwürdig das es nicht mal regisseuren und produzenten gelang mit elvis eine unterhaltung unter vier augen zu führen.
Vielleicht hatte Parker einfach nur Angst, dass ihm jemand seine "goldene Gans" stehlen wollte?
Vielleicht hat auch Elvis selbst Order gegeben, dass Parker ihm diese Leute vom Hals halten sollte? Nichtsahnend, dass es dann so knallhart durchgezogen wird?
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