Dr. Nick oder "Verschobenes aus Who is Who"
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Ein Gast antwortete -
Das hat keiner gesagt. Vlt. wurde auch nur kurz darauf hingewiesen, wie es begann.
Ich weiß, damit hast du Schwierigkeiten, damit dein Bild vom Drogenjunkie nicht zerstört werde.- Übersetzen
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Du bist also der Meinung, JAHRELANGER Gebrauch von Demerol macht weder süchtig, noch hinterlässt er irgendwelche Schäden??
Die Tatsache dass es in der Leber nachgewiesen wurde, zeigt doch eindeutig, dass er vielleicht kleinere Dosen davon genommen hat, aber die Gesamtmenge über die Jahre hinweg dürfte irrsinnig hoch gewesen sein, denn sonst hätte es sich dort nicht abgelagert! Und das ist nicht irgendeine harmlose Substanz, das ist reinstes Gift!- Übersetzen
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Zweifelt hier einer an den Worten von Larry Geller?
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Ein Gast antworteteDass Elvis sich auf Hawaii länger ausruhen wollte, habe ich noch nie gehört.
Habe mich schon immer gefragt, warum er seinen festen Wohnsitz nicht auf Hawaii hatte? Er liebte die Inseln doch so sehr- Übersetzen
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Ein Gast antworteteMit den Erkenntnissen auf diesem Board könntet Ihr glatt ein neues Buch schreiben. Ich glaube die Hyperaktivität als Todesursache hatten wir noch nicht....- Übersetzen
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Ein Gast antworteteEs stimmt, Elvis hätte der Zappelphilipp bleiben sollen.
Mit den Jahren hätte sich das vielleicht sogar gelegt
Mit den Amphetaminen in der Armee ist er auf den Geschmack gekommen.
Diese ständige Unruhe muss für ihn nicht einfach gewesen sein.
Heute wird die Diagnose ADS wirklich zu schnell gestellt. Das ist oft kein richtiges ADS, sondern ein Pseudo-ADS
Aber es gibt wirklich Menschen, die sehr stark davon betroffen sind und
die sind froh, dass es Ritalin gibt.
Aber mann muss schon ein gesundes Herz haben.
Soviel ich weiss, ist bei einem schwachen Herzen die Einnahme kontraindiziert.- Übersetzen
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Ein Gast antworteteBei Elvis wurde nachträglich neben Depressionen, ADS oder ADHS auch schon eine bipolare Störung diagnostiziert....
Hier gibt Elvis allerdings selber einen Hinweis.
Er erzählte doch bereits 1956 von erheblichen Schlafstörungen:
[ame="http://www.youtube.com/watch?v=J_ybr3RF5-4"]YouTube - Elvis Insomnia[/ame]
Ich finde, das ist ein Zeichen dafür, dass sich Elvis vom Start seiner Karriere bis zum letzten Tag seines Lebens einem sehr großen Leistungs- und Erwartungsdruck gegenüber sah.
Nicht ungewöhnlich. Diesen Druck erleben auch heute nicht nur Showstars, sondern Manager, Politiker, Medientreibende, letztendlich viele, die einen anspruchsvollen Beruf mit immer größer werdenden Ansprüchen nachgehen. Das hat nichts mit einem körperlichen Burn Out zu tun, sondern mit dem immens großen Leistungs- und Erwartungsdruck.
Elvis war sich seiner kritischen Situation schon bewusst. Er wollte nach der Tour '77 den "Col." entlassen, sich mindestens ein Jahr auf Hawaii erholen und regenerieren und hatte Pläne, z.B. (anspruchsvollere) Filme zu produzieren.
So erzählten es mir immerhin seine Freunde bei der Weltpremiere von "At The Gates" neulich in Memphis.
Premiere:

George Klein und Larry Geller erzählen von der geplanten Entlassung des sog. "Colonels":

Meiner Meinung nach ist es nicht erstaunlich, dass Elvis zu allen Mitteln griff, um sich fit zu machen. Schließlich sah er sich gezwungen, es nicht nur sich, seinen Kollegen, seinen Verwandten, seinen Freunden, seinen Fans - nein der ganzen Welt noch einmal zu beweisen. Hier ist die Parallele zu Michael Jackson durchaus gegeben.
Elvis mit einem gewöhnlichen Junkie gleich zu setzen finde ich absolut daneben.
Ich weiß nicht, was die dunkle Fraktion dazu treibt, Elvis immer wieder negativ darstellen zu müssen.
Wahrscheinlich ergötzen sie sich daran, einen Menschen, der Unglaubliches geleistet hat, herunterzuziehen, weil sie selber den Ansprüchen unserer Leistungsgesellschaft nicht gerecht werden - oder fett, faul und arbeitslos den ganzen Tag vor diesem Forum sitzen und auch sonst nichts weiter gebacken kriegen als die monatliche Busfahrt zum Arbeits- oder Sozialamt.Zuletzt geändert von Gast; 03.09.2009, 12:28- Übersetzen
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Und hyperaktiv war er wirklich. Es gibt verschiedene Grade von Hyperaktivität. Aber bei ihm war es ganz schlimm. Davon gibt es genug Berichte.
Und übrigens wirken Amphetamine ( wie z. B. Dexedrin, dass Elvis in der Armee angefangen hatte zu nehmen) bei stark hyperaktiven Menschen nicht stimulierend, wie bei den meisten, sondern beruhigend. Diese Menschen werden davon ruhig aber nicht müde, sondern wach, können sich gut konzentrieren und zappeln nicht mehr so rum.
Vielleicht kam Elvis auch deswegen aus der Armee zurück und war so anders, dass John Lennon sagte "Elvis starb, als er zur Army ging"
Hyperaktivität wird auch heute noch mit Amphetaminen behandelt.
die behandlung hyperaktiver kinder mit amphetaminen (ritalin) ist alles andere als unumstritten. kritische stimmen behaupten sogar, die diagnose ADHS (das, was wir hier hyperaktivität nennen) sei quasi eine erfindung der pharmaindustrie, um mit billig herzustellendem amphetamin groß abzucashen. kein wunder, dass sich die anzahl als ADHS-diagnosen im letzten jahrzehnt vervielfacht hat. von den spätfolgen für die betroffenen kinder werden wir in den nächsten jahrzehnten noch zu hören bekommen...
siehe u.a. hier:
lesetipp:
eins ist jedenfalls klar: der zappelphilipp der 50er hat musikalisch mehr bewegt als das sedierte las vegas-wrack der 70er.Zuletzt geändert von michael grasberger; 03.09.2009, 12:17- Übersetzen
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Ein Gast antwortete...das wird ja immer abenteuerlicher.
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