Jaja, das Kapitel Elvis und die Frauen! Diese Longlist von Seite 4 ist inkomplett, es fehlt ja noch ein Name: meiner! Spaß beiseite 
Hätte ich in so jungen Jahren diesen Goldfisch an der Angel gehabt, der mich dann geheiratet hätte, wäre ich wahrscheinlich in dieser Beziehung auch eifersüchtig unüberlegt handelnd, kurz gesagt, nicht sehr viel vernünftiger gewesen, als seine Holde. Mangels Reife liegt es am fehlenden Verständnis.
Jetzt sehe ich das alles ganz anders.
Um sich mit einem dermaßen bekannten Publikumsliebling zu liieren, muss man vorher wissen, worauf man sich einlässt. Man kann nicht das facettenreiche Glamour-Life an der Seite dieses Superstars voll genießen wollen und ihn gleichzeitig in die Hausvater-Rolle mit Weib&Kind zwingen.
Man sollte auch nicht versuchen, einen Frauenhelden wie einen Zirkuslöwen zu bändigen und dann maulen, wenn er ausbricht. Das Schlimmste sind nachher die Vorhaltungen, das Gekeife und die beleidigte Miene. Als Gipfel folgt dann die süße Rache "wie Du mir so ich Dir".
Stilloser geht es nicht mehr, wenn die Angetraute den Ehemann mit seinem Freund u. Personal-Trainer erst betrügt, dann das gemeinsame Kind wie einen Reisekoffer schnappt und in Richtung Kalifornien abzischt.
Natürlich wäre auch ich verletzt und gekränkt gewesen, hätte ihm aber meinen Seelenzustand nicht ins Gesicht geschrien.
Außer kriminelle Handlungen würde ich ihm alles auf der Stelle verzeihen, sein Verhalten nicht bewerten und ihn nicht sofort verurteilen.
Er ist eben untreu wie viele Menschen. Hinzu kommt bei ihm noch die Leichtigkeit im Showbusiness. Ich könnte ihm nicht Gleiches mit Gleichem vergelten. Dafür liebe ich ihn zu sehr!
Bei passender Gelegenheit hätte ich völlig ruhig mit ihm gesprochen und ihm mein schmerzliches Empfinden kundgetan.
Auch sollte man immer wieder vergeben können, so wie Gott uns vergibt. Beten wir das nicht im "Vater Unser":
... Und vergib uns unsere Schuld wie auch wir vegeben unseren Schuldigern?
Was mich noch viel mehr belastet hätte, wäre sein Pillenmißbrauch gewesen. War wirklich niemand fähig, ihm zu helfen? Umgeben von einem Haufen Nutznießern, die alle nur auf seine Kosten gut gelebt und untätig zugeschaut haben, wie er vor die Hunde geht?
"Er ließ sich ja nicht helfen!" ist eine zu billige Entschuldigung, habt Ihr es überhaupt ernstlich versucht? Oder war die Angst, sich damit unsympathisch zu machen und dann aus dem bequemen Stall rauszufliegen, zu groß?
Der Weg zur Einsichtigkeit führt über allerhand Widerstände.
In der Theorie sagt sich das leicht, ist es aber nicht.
Ich wäre Elvis zunächst mit zwei auf ihn bezogenen Argumenten entgegengetreten: seine Mutterliebe und seine Religiosität.
"Deine Mutter würde sich wegen deines starken Medikamentenkonsums sicherlich Sorgen machen. Du solltest ihn wirklich reduzieren. Bitte, mach es ihr zuliebe!"
"Gott liebt dich. Er hat dir so gute Gaben geschenkt, deine Stimme, dein schönes Aussehen, deinen perfekten Körper. Und du zerstörst ihn mit reiner Selbstvergiftung. Vergiltst, du es ihm so, du undankbares Geschöpf? Hör sofort auf mit diesem Teufelszeug!"
Drittens hätte ich mich mit seinem Arzt verschworen, dass er ihm sukzessive Placebos unterjubelt, um ihn vom Chemiegift loszukriegen.
Jetzt tut sich noch eine schwerwiegende Frage auf: wenn das alles erfolgreich gewesen wäre, wären seine Fans samt ihrem Star glücklich über einen 70-, 80-, oder 90-jährigen Elvis??
Oder hatten die Alten Griechen doch recht, wenn sie feststellten "Wen die Götter lieben, lassen sie jung sterben" ...

Hätte ich in so jungen Jahren diesen Goldfisch an der Angel gehabt, der mich dann geheiratet hätte, wäre ich wahrscheinlich in dieser Beziehung auch eifersüchtig unüberlegt handelnd, kurz gesagt, nicht sehr viel vernünftiger gewesen, als seine Holde. Mangels Reife liegt es am fehlenden Verständnis.
Jetzt sehe ich das alles ganz anders.
Um sich mit einem dermaßen bekannten Publikumsliebling zu liieren, muss man vorher wissen, worauf man sich einlässt. Man kann nicht das facettenreiche Glamour-Life an der Seite dieses Superstars voll genießen wollen und ihn gleichzeitig in die Hausvater-Rolle mit Weib&Kind zwingen.
Man sollte auch nicht versuchen, einen Frauenhelden wie einen Zirkuslöwen zu bändigen und dann maulen, wenn er ausbricht. Das Schlimmste sind nachher die Vorhaltungen, das Gekeife und die beleidigte Miene. Als Gipfel folgt dann die süße Rache "wie Du mir so ich Dir".
Stilloser geht es nicht mehr, wenn die Angetraute den Ehemann mit seinem Freund u. Personal-Trainer erst betrügt, dann das gemeinsame Kind wie einen Reisekoffer schnappt und in Richtung Kalifornien abzischt.
Natürlich wäre auch ich verletzt und gekränkt gewesen, hätte ihm aber meinen Seelenzustand nicht ins Gesicht geschrien.
Außer kriminelle Handlungen würde ich ihm alles auf der Stelle verzeihen, sein Verhalten nicht bewerten und ihn nicht sofort verurteilen.
Er ist eben untreu wie viele Menschen. Hinzu kommt bei ihm noch die Leichtigkeit im Showbusiness. Ich könnte ihm nicht Gleiches mit Gleichem vergelten. Dafür liebe ich ihn zu sehr!
Bei passender Gelegenheit hätte ich völlig ruhig mit ihm gesprochen und ihm mein schmerzliches Empfinden kundgetan.
Auch sollte man immer wieder vergeben können, so wie Gott uns vergibt. Beten wir das nicht im "Vater Unser":
... Und vergib uns unsere Schuld wie auch wir vegeben unseren Schuldigern?
Was mich noch viel mehr belastet hätte, wäre sein Pillenmißbrauch gewesen. War wirklich niemand fähig, ihm zu helfen? Umgeben von einem Haufen Nutznießern, die alle nur auf seine Kosten gut gelebt und untätig zugeschaut haben, wie er vor die Hunde geht?
"Er ließ sich ja nicht helfen!" ist eine zu billige Entschuldigung, habt Ihr es überhaupt ernstlich versucht? Oder war die Angst, sich damit unsympathisch zu machen und dann aus dem bequemen Stall rauszufliegen, zu groß?
Der Weg zur Einsichtigkeit führt über allerhand Widerstände.
In der Theorie sagt sich das leicht, ist es aber nicht.
Ich wäre Elvis zunächst mit zwei auf ihn bezogenen Argumenten entgegengetreten: seine Mutterliebe und seine Religiosität.
"Deine Mutter würde sich wegen deines starken Medikamentenkonsums sicherlich Sorgen machen. Du solltest ihn wirklich reduzieren. Bitte, mach es ihr zuliebe!"
"Gott liebt dich. Er hat dir so gute Gaben geschenkt, deine Stimme, dein schönes Aussehen, deinen perfekten Körper. Und du zerstörst ihn mit reiner Selbstvergiftung. Vergiltst, du es ihm so, du undankbares Geschöpf? Hör sofort auf mit diesem Teufelszeug!"
Drittens hätte ich mich mit seinem Arzt verschworen, dass er ihm sukzessive Placebos unterjubelt, um ihn vom Chemiegift loszukriegen.
Jetzt tut sich noch eine schwerwiegende Frage auf: wenn das alles erfolgreich gewesen wäre, wären seine Fans samt ihrem Star glücklich über einen 70-, 80-, oder 90-jährigen Elvis??
Oder hatten die Alten Griechen doch recht, wenn sie feststellten "Wen die Götter lieben, lassen sie jung sterben" ...



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