Wie einsam war Elvis wirklich?

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • TheKing
    Board-Legende

    • 19.06.2006
    • 20721

    #76
    Zitat von Eves
    Wie kann ein einsamer Mensch glücklich sein?Elvis selbst sagte er könne das Leben nur noch bewußtlos ertragen.
    Wer sagt das? Interessant...das ist doch wieder was für mich...Quelle bitte!
    Ohne Worte!

    Kommentar

    • annmargrethistruelove
      Gehört zum Inventar

      • 02.07.2008
      • 3480

      #77
      Zitat von TheKing
      ...aber zum Ende hin spürt man eben diese Schwere in ihm...ich denke unbedingt, dass es auch etwas mit Einsamkeit zu tun hatte...
      - so ist es! Was hat ihm da so auf's Gemüt gedrückt? Hat es mit der blutjungen Ginger zu tun, die ihn nicht wirklich liebt in die er aber über beide Ohren verschossen ist? Ist es das Alter (die magische Zahl mit der Gladys verstarb und von der er sicher war, er würde sie nicht überleben?). Oder (und ich bin der Ansicht das ist ein großer Teil) ist es die fehlende Herausforderung, die immer wieder gleichen Abläufe, die Langeweile, die für einen so kreativen Menschen wie E absolut frustrierend sein musste, was wieder keiner verstand wie unglücklich ihn das machte ("er hatte doch Alles") und ihn ergo auch keiner da 'rausholte -> Einsamkeit!
      The sun never sets on a legend...

      Kommentar

      • Gilla
        Board-Legende

        • 05.02.2007
        • 14776

        #78
        Zitat von Sonja68
        Einsamkeit auch positive Aspekte zu, im Sinne einer geistigen Erholungsstrategie, die notwendig sein kann, um die Gedanken zu ordnen oder Kreativität zu entwickeln.

        Diesen letzten Satz fand ich sehr interessant. Gedanken zu ordnen oder Kreativität zu entwickeln. Vielleicht brauchte Elvis auch seine Einsamkeit in seiner Welt, damit er aus ihr und durch sie wieder etwas Neues schaffen konnte!
        Das ist es, was ich eben gesagt habe, Sonja, man muss fein säuberlich trennen, wie man Einsamkeit einordnet.

        Ich z.b. ziehe mich auch oft zurück, da ich z.Zt. von der Familie sehr beansprucht werde. - Aber einsam bin ich nicht, ich genieße den Rückzug...

        Zitat von annmargrethistruelove
        Das schiebt einen dann schon in eine gewisse Isolation, die in gewisser Weise einsam und in Folge dann wieder unglücklich macht. Ursache und Wirkung.
        Es gab Phasen in seinem Leben, da war er einsam, da war er für Viele in seiner Umgebung so "abgehoben", da gab's dann nur Geller, der genau wie Elvis nicht ernst genommen und nur belächelt wurde. Diese Zeit muss besonders schwer für ihn gewesen sein.

        Aber es ist menschlich, nicht alles verstehen zu können, was nicht auf seiner Umlaufbahn stattfindet.
        *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

        Kommentar

        • annmargrethistruelove
          Gehört zum Inventar

          • 02.07.2008
          • 3480

          #79
          Zitat von Gilla

          Aber es ist menschlich, nicht alles verstehen zu können, was nicht auf seiner Umlaufbahn stattfindet.
          In der Tat! Ein Freund wäre dann aber der, der nicht belächelt,sondern annimmt und respektiert sowie versucht nachzuvollziehen!
          The sun never sets on a legend...

          Kommentar

          • Gilla
            Board-Legende

            • 05.02.2007
            • 14776

            #80
            Ja, Ann, das wäre der Idealzustand...

            Vielleicht haben einige es ja versucht. Wie ich im Kopf habe, hat wenigstens J.Schilling an seiner Seite gestanden. Der hatte aber auch als einer der wenigen das geistige Vermögen dazu. ...
            *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

            Kommentar

            • gast-20090708

              #81
              Zitat von Gilla
              Das ist es, was ich eben gesagt habe, Sonja, man muss fein säuberlich trennen, wie man Einsamkeit einordnet.

              Ich z.b. ziehe mich auch oft zurück, da ich z.Zt. von der Familie sehr beansprucht werde. - Aber einsam bin ich nicht, ich genieße den Rückzug...
              So sehe ich das auch. Aber wir werden es nie rausfinden, ob er nun wirklich einsam war oder ob er auch ab und zu seinen Rückzug genießen wollte und sich von dem ganzen Krempel einfach mal frei machen wollte.

              Kommentar

              • Gilla
                Board-Legende

                • 05.02.2007
                • 14776

                #82
                Nein, werden wir nicht, wie so vieles aus seinem Leben.

                Aber das Thema ist schon interessant. Vor allem geht es mir darum, herauszustellen, dass Elvis' Leben nicht nur von Leid und Schwere geprägt war (vielleicht das letzte Jahr ) sondern er hatte ein solches "Knallerleben" erlebt, das kommt bestimmt nur alle 100 Jahre vor, wenn überhaupt .

                Jedoch, wie King schon sagte, ganz klar: Ohne Licht, kein Schatten.
                *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

                Kommentar

                • gast-20100118

                  #83
                  Zitat von Gilla
                  Aber war der King auch glücklich?...........Hier drehen wir uns im Kreise.
                  nur ein Leben, das auch die Talsohlen kennt, vermag die Gipfel zu schätzen.

                  Kommentar

                  • Gilla
                    Board-Legende

                    • 05.02.2007
                    • 14776

                    #84
                    *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

                    Kommentar

                    • monipenny
                      Posting-Legende

                      • 21.08.2007
                      • 5184

                      #85
                      "wie definiert man einsamkeit?" diese frage stelle ich mir schon die ganze zeit.

                      ist ein einsamer mensch jemand, der allein ist? oder ist es jemand, der allein mit seinen gedanken und bedürfnissen ist und sich unverstanden fühlt?

                      letzteres trifft es m. e. eher. und ich denke schon, dass es auch auf elvis zutrifft, vielleicht sogar mehr als auf andere menschen. allein deshalb, weil er sich von der masse sehr abhebt. nicht nur im künstlerischen bereich. ich bin jetzt kein psychologe, und lehne mich vll. etwas zu sehr aus dem fenster, aber meiner meinung nach ist elvis ein sehr empfindsamer, übersensibler mensch gewesen. und solche menschen werden oft nicht verstanden. und dieses "nichtverstehen", das erzeugt m. e. einsamkeit.

                      m. e. paart sich in elvis ganz viel. vor allem seine hochbegabung mit seiner sensibilität, sein erfolg mit seiner sinnsuche, die von den meisten dann eben nicht verstanden wird, weil für sie das eine das andere ausschließt.

                      er war sicher nicht immer einsam, aber wenn er es war, dann hat er es durch seine sensibilität ganz bestimmt sehr extrem empfunden, wahrscheinlich extremer als andere.

                      mir fällt in diesem zusammenhang das buch von paulo coelho ein "bekenntnisse eines suchenden" . ein suchender war elvis auf jeden fall! da gibt es sicher ein paar parallelen.

                      lg

                      monika


                      damit ihr wisst, von welchem buch ich spreche:

                      Off-Topic:

                      Von Buchkritikern wird Paulo Coelho als „gesellschaftliches Phänomen“ bezeichnet, und damit mögen sie wohl völlig Recht haben.
                      Doch kaum ein Schriftsteller polarisiert so wie er. Coelho wird geliebt und gehasst, wobei Kritiker seinem Werk vor allem Pseudo-Religiosität, überzogenen Spiritualismus oder schlichtweg Mangel an schriftstellerischer Qualität vorwerfen.
                      Der spanische Journalist Juan Arias hat das Phänomen Paulo Coelho hinterfragt, indem er den Schriftsteller im Juli 1998 in zahlreichen Interviews in Rio de Janeiro selbst zu Wort kommen ließ. Das dabei entstandene Buch „Bekenntnisse eines Suchenden“ erzählt vom Lebensweg des brasilianischen Schriftstellers, der sich keineswegs einfach gestaltete. Im Jugendalter etwa wurde Coelho von seinen eigenen Eltern in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. In Arias' Buch geht der Bestsellerautor auch auf seine Hippie-Zeit sowie auf seine Erfahrungen mit harten Drogen und schwarzer Magie ein. Die Folterungen, die Coelho unter dem brasilianischen Militärregime erleiden musste, sind ebenso aufgegriffen worden wie seine Hinwendung zur Schriftstellerei und Spiritualität. Der Autor beantwortet in diesem Buch selbst intimste Fragen, wodurch ein sehr lebendiges und interessantes Porträt geschaffen wird.

                      Coelhos Leserschaft gibt „Bekenntnisse eines Suchenden“ interessante Hintergrundinformationen, durch die ein starker biographischer Bezug in seinen Werken festgestellt werden kann. Das Buch ist aber auch für seine Kritiker äußerst empfehlenswert, versucht er doch hier seinen Standpunkt deutlich festzulegen. Und ich halte es durchaus für möglich, dass einige nach dieser Lektüre ihr Urteil über den brasilianischen Schriftsteller revidieren werden. Über Sympathie und Geschmack lässt sich aber bekanntlich nicht streiten…

                      "Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei Gedanken." (Platon)

                      Kommentar

                      • Eves
                        Foren-Experte

                        • 25.01.2006
                        • 977

                        #86
                        Diskussion Wie einsam war Elvis wirklich

                        Zitat von TheKing
                        Wer sagt das? Interessant...das ist doch wieder was für mich...Quelle bitte!
                        Ich kann mich nicht an alle Quellen erinnern,da ich wie viele Elvis Fans alles lese was ich bekomme.Das hieße ich müßte alle Elvis Biographien
                        aufzählen,aber ich habe mit dieser Frage gerechnet,dann müßte man div.
                        Elvis Links dabei schreiben.Ich gebe Mal die letzten beiden gelesenen Bücher bekannt u.natürlich Graceland Hefte: der verhaßte Goldmann die letzten 24Std und Careless Love.
                        Im übrigen passt leider sein Verhalten zu diesem Satz.Einsam ist doch auch etwas,dass in der Seele passiert.Allein sein ist der erste
                        Schritt zur Einsamkeit.Oft auch eine Vorstufe zu Depressionen.
                        Zuletzt geändert von Eves; 10.02.2009, 10:45
                        Without a song,the day would never end.
                        Without a song,a man ain t got a friend.
                        Without a song,the road would never bend,
                        so I keep singing a song. Elvis Presley

                        Kommentar

                        • Gilla
                          Board-Legende

                          • 05.02.2007
                          • 14776

                          #87
                          Eves, Elvis hat gesagt: "Es ist schwer, der King zu sein, es ist schwer, dieses Leben zu führen"...daraus kann natürlich schnell der von dir genannte Satz: "Ich kann das Leben nur bewusstlos ertragen", werden.

                          Das hat Elvis nie und nimmer gesagt, weil er es voll ausgekostet hat...
                          *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

                          Kommentar

                          • Eves
                            Foren-Experte

                            • 25.01.2006
                            • 977

                            #88
                            Zitat von Gilla
                            Eves, Elvis hat gesagt: "Es ist schwer, der King zu sein, es ist schwer, dieses Leben zu führen"...daraus kann natürlich schnell der von dir genannte Satz: "Ich kann das Leben nur bewusstlos ertragen", werden.

                            Das hat Elvis nie und nimmer gesagt, weil er es voll ausgekostet hat...
                            Ja auch dieser Satz ist mir bekannt,aber den meine ich nicht.Er war so wie
                            ich ihn geschrieben habe und da ich das sehr krass fand,hat es sich in mein Gedächtnis eingeprägt.Ich habe mir auch gut überlegt ob ich ihn poste u.war auf Unmut eingestellt.Ich würde nie etwas verdrehen oder
                            schon gar nicht posten,wenn ich mir nicht sicher wäre!Keiner von uns war als er gesundheitlich nicht mehr auf der Höhe war
                            dabei Gilla.Dein Satz es ist schwer..passt eher in Zitate.Wir wissen nicht wie er gedacht hat,können demnach auch nichts ausschließen.
                            Selbst unsere Quellen,die wir als aufrichtig erachten,kommen nicht selten von Leuten (Selbstdarsteller) die im Namen Elvis Geld machen wollen.
                            Quelle:"Es ist besser bewußtlos zu sein,als sich elend zu fühlen",leider steht es bei Goldmann,ein Satz der ihm angeblich über die Lippen kam.
                            Seite9.
                            Zuletzt geändert von Eves; 10.02.2009, 12:00
                            Without a song,the day would never end.
                            Without a song,a man ain t got a friend.
                            Without a song,the road would never bend,
                            so I keep singing a song. Elvis Presley

                            Kommentar

                            • Schorni
                              Posting-Legende

                              • 09.12.2003
                              • 8637

                              #89
                              Zitat von Gilla
                              Eves, Elvis hat gesagt: "Es ist schwer, der King zu sein, es ist schwer, dieses Leben zu führen"....
                              Wann und wo sagte er das denn? Quelle?
                              Meine Meinung steht fest, bitte irritieren Sie mich nicht mit neuen Tatsachen!

                              Kommentar

                              • praytome
                                Gehört zum Inventar

                                • 23.06.2005
                                • 3425

                                #90
                                ich finde es normal...auf tour tausende leute nie ruhe...hütte voll
                                zuhaus im viel zu kleinen haus ...hütte voll wenn du dann von tour nach hause kommst möchtest du auch mal ruhe haben und ziehst dich zurück ...mit bizarr hat das nichts zu tun ...
                                Das neue Buch von Praytome Publishing:

                                "My Years With Elvis And The Colonel" by Charles Stone

                                Kommentar

                                Lädt...