Elvis und die Schwarzen
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ne, der Clinton ist irgendwie putzig, wie er sich da freut...
Aber eigentlich habe ich den Jon immer ganz gern mal im Radio gehört, aber hier hat er so'n Fistelstimmchen, so unmännlich irgendwie.Because Elvis is so much more than the King...
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Off-Topic:
Find ich jetzt garnich! Ist meine Lieblingsversion von Blue Christmas gleich nach E's
The sun never sets on a legend...- Übersetzen
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Da plappert Chuck D etwas nach was ihm einige schwarze vor ihm vorgeplappert haben.Chuck D von Public Enemy hat sich erst kürzlich (im Sounds Themenheft Rebellen) darüber aufgeregt das Elvis die schwarze Musik gestohlen habe.
Scheint für manche also immer noch ein Thema zu sein.
Was, so vermute ich, viele schwarze ärgert (oder zumindest geärgert hat)ist die Tatsache das Elvis so viel erfolgreicher war als jeder Sänger oder Entertainer mit dunkler Hautfarbe. Eine wie ich finde nachvollziehbare Reaktion, da Elvis, wäre er mit einer anderen Hautfarbe auf die Welt gekommen wohl kaum die gleichen Karrierechancen gehabt hätte.
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[quote=annmargrethistruelove;520043]
Ich bin mir auch Recht sicher, dass es bei E aufgrund der damals noch üblichen Rassentrennung in den 50ern wenig bis keine Schwarzen im Publikum gab und wenn, sie auf den für sie vorgesehen Plätzen weiter hinten im Saal saßen/standen - daher sind sie auch kaum auf Bildern zu sehen! Dass ihnen E's Musik nicht gefallen hat würd' ich so noch garnich mal sagen, dass es eine gewisse Verbitterung darüber gab dass die eigenen Leute mit Ähnlichem nicht annährend so viel erreichen konnten ist denke ich verständlich! /quote]
So war es sicherlich. Und wenn man bedenkt, dass selbst in der heutigen, angeblich so aufgeklärten und toleranten Gesellschaft es immer noch Ressentiments gegen Farbige gibt (allerdings viel subtiler als zur damaligen Zeit) kann ich mir durchaus vorstellen, dass solche Äusserungen von Farbigen, Elvis hätte "ihre Musik geklaut" der noch immer vorhandenen Verbitterung entspringen. Auch wenn es die Rassentrennung offiziell nicht mehr gibt - die Abgrenzung von Farbigen und Weissen, gerade in den USA, ist immer noch vorhanden - nur sind die Linien etwas "verwischt"...
@Ann - gutes Posting
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Off-Topic:
Dein Wunsch ist mir Befehl Cherié
! Man sollte auch gönnen können - eine wichtige Lektion zu Weihnachten
! Zudem steht es jedem frei, sich den Arsch genauso aufzureissen wie ich wenn er oder sie auch gerne da hin möchte wo ich bin! Eins ist mal sicher: Geschenkt gibts mal garnix im Leben
Off-Topic:
Ich gönne Dir alles, absolut! Lektionen brauche ich trotzdem keine von Dir. Es hörte sich eben sehr unbescheiden an, ist ne Charakterfrage...Wenn Du so ehrgeizig und leistungsfähig bist, ist das ne schöne Sache! Ich habe viele Chancen in meinem Leben verpasst und ausgelassen, weil ich immer dumm und faul war...wäre ich heute in Deinem Alter würde ich mich auch um eine gute Ausbildung bemühen...viel Erfolg weiterhin dafür!
Festzuhalten ist in jedem Fall, denke ich einmal, dass Elvis selbst einen sehr ungezwungenen und offenen Umgang mit Afroamerikanern pflegte. Rassistisches Denken lag ihm, soweit ich es weiß, vollkommen fern.
Und@topic: Ich bin mir auch Recht sicher, dass es bei E aufgrund der damals noch üblichen Rassentrennung in den 50ern wenig bis keine Schwarzen im Publikum gab und wenn, sie auf den für sie vorgesehen Plätzen weiter hinten im Saal saßen/standen - daher sind sie auch kaum auf Bildern zu sehen! Dass ihnen E's Musik nicht gefallen hat würd' ich so noch garnich mal sagen, dass es eine gewisse Verbitterung darüber gab dass die eigenen Leute mit Ähnlichem nicht annährend so viel erreichen konnten ist denke ich verständlich! Nach der Army dann als E so überdeutlich als "All American Boy" präsentiert wurde denke ich mögen sich viele Schwarze evtl. auch nichtmehr so sehr angesprochen gefühlt haben
. Sicher gab es dann später, z.B. in Vegas, auch Schwarze im Publikum aber ich denke aus historisch gewachsenen Gründen war die Zuhörerschaft doch eher weiß. Evtl. haben sich die paar Schwarze dann in nem Saal mit lauter Weißen auch unwohl gefühlt. Ist ja heute noch so -in Zeiten eines schwarzen Präsidenten - dass Schwarze und Weiße schon sehr unter sich bleiben (möchten)! Das wird damals -als die Rassentrennung noch nicht so lange Geschichte war- eher noch schlimmer gewesen sein.
Also wenn es noch sehr starke Rassentrennung und Diskriminierung in der Gesellschaft gab, dann war das nicht im Sinne eines Elvis Presley. Das schätze ich an ihm. In anderen Sachen war er ja auch schon mal gerne konservativer.
Er bewunderte eine Reihe farbige Künstler und lernte von denen. Ich denke, eben weil er da keinen Unterschied machte, war Elvis in der Lage, nur die Musik zu sehen und deswegen war er der Mann, der die tolle Musik der Schwarzen für die Weißen zugänglich machte. Das war sein Verdienst und der von noch ein paar Anderen...ich denke dies ist auch eine Art Beitrag zur Völkerverständigung...Zuletzt geändert von TheKing; 10.12.2008, 21:31Ohne Worte!- Übersetzen
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fullquotewürdiges posting der woche!
Festzuhalten ist in jedem Fall, denke ich einmal, dass Elvis selbst einen sehr ungezwungenen und offenen Umgang mit Afroamerikanern pflegte. Rassistisches Denken lag ihm, soweit ich es weiß, vollkommen fremd.
Also wenn es noch sehr starke Rassentrennung und Diskriminierung in der Gesellschaft gab, dann war das nicht im Sinne eines Elvis Presley. Das schätze ich an ihm. In anderen Sachen war er ja auch schon mal gerne konservativer.
Er bewunderte eine Reihe farbige Künstler und lernte von denen. Ich denke, eben weil er da keinen Unterschied machte, war Elvis in der Lage, nur die Musik zu sehen und deswegen war er der Mann, der die tolle Musik der Schwarzen für die Weißen zugänglich machte. Das war sein Verdienst und der von noch ein paar Anderen...ich denke dies ist auch eine Art Beitrag zur Völkerverständigung...
"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
(Nick Tosches)- Übersetzen
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Ich schrieb:"lang ihm vollkommen fremd"
also entweder lag es ihm fern, oder war ihm fremd...ich hab es korrigiert...
Ja okay, ich denke, wir sollten Sam Phillips an der Stelle nicht unterschätzen. Der hatte diesen Plan und steuerte die Sache auch dahin...Ohne Worte!- Übersetzen
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Da wird Elvis oft überschätzt, was das betrifft.
Bei jungen Leuten war die schwarze Musik absolut im Kommen, und irgendwo las ich, dass schon 1953 doppelt so viele R&B-Scheiben verkauft wurden, wie im Vorjahr.
Auf diesen Zug konnte Elvis aufspringen und hatte als gut aussehender Weißer schon seine Vorteile.
Ich sehe das auch nicht so.Das war sein Verdienst und der von noch ein paar Anderen...ich denke dies ist auch eine Art Beitrag zur Völkerverständigung...
Zum einen sollte man die Wirkung der populären Musik nicht überschätzen, zum anderen war das ja schon ein alter Hut, dass Weiße schwarze Musik spielten.- Übersetzen
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Gut, Dein Hinweis darauf, dass Elvis nicht der Ursprung dieser Strömung war mag stimmen, aber die Person Elvis und ihre Massenwirkung brachten das ganze Thema doch maßgeblich voran! Elvis Musik wurde ja selbst erst noch lange Zeit zuweilen Opfer von (rassistischer) Intolleranz. Also Du magst recht haben, dass er das nicht erfunden hat, aber er war ein Teil dieser Strömung...und brachte da einen großen Durchbruch, also das diente der Sache doch in nicht unerheblichen Maße...Da wird Elvis oft überschätzt, was das betrifft.
Bei jungen Leuten war die schwarze Musik absolut im Kommen, und irgendwo las ich, dass schon 1953 doppelt so viele R&B-Scheiben verkauft wurden, wie im Vorjahr.
Auf diesen Zug konnte Elvis aufspringen und hatte als gut aussehender Weißer schon seine Vorteile.
Ich sehe das auch nicht so.
Zum einen sollte man die Wirkung der populären Musik nicht überschätzen, zum anderen war das ja schon ein alter Hut, dass Weiße schwarze Musik spielten.
Ob dies nun der Gesellschaft sehr weitergeholfen hat ? Ich denke, dass solche Dinge im Kollektivbewußtsein der Massen auch bei sowas schon beginnen. Natürlich herzte nun kein Weißer auf der Straße den nächsten Schwarzen um ihm für den wudervollen Rock`n Roll zu danken, aber immer hin tanzten die dann zu gleichen Klängen...das ist ein Anfang oder?
Leider musste noch viel mehr passieren und heute erst haben wir eine Gesellschaft in Amerika, die sogar einen schwarzen Mann zum Präsidenten wählt, immerhin ist dies auch ein weiterer Fortschritt. Und gewisse Unterschiede wird es naturgemäß immer geben, das ist ja auch schön so...Ohne Worte!- Übersetzen
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Klar, Elvis hat dem Rock'n'Roll zum großen Durchbruch verholfen. Nur war die Sache dann doch nicht so wichtig, dass man in Sachen "Völkerverständigung" irgendwas bemerkt hätte bzw. sich irgendwas verändert hat.Gut, Dein Hinweis darauf, dass Elvis nicht der Ursprung dieser Strömung war mag stimmen, aber die Person Elvis und ihre Massenwirkung brachten das ganze Thema doch maßgeblich voran! Elvis Musik wurde ja selbst erst noch lange Zeit zuweilen Opfer von (rassistischer) Intolleranz. Also Du magst recht haben, dass er das nicht erfunden hat, aber er war ein Teil dieser Strömung...und brachte da einen großen Durchbruch, also das diente der Sache doch in nicht unerheblichen Maße...
Das war doch schon lange vorher so. Nur wurde in den möglicherweise wesentlich unspießigeren 40er Jahren längst nicht so ein Wirbel darum gemacht. Gut, lag möglicherweise auch daran, dass sich das Fernsehen noch nicht als Massenmedium durchgesetzt hatte.Natürlich herzte nun kein Weißer auf der Straße den nächsten Schwarzen um ihm für den wudervollen Rock`n Roll zu danken, aber immer hin tanzten die dann zu gleichen Klängen...das ist ein Anfang oder?- Übersetzen
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Habe hier ein altes sehr interessantes Thema (liegt paar Monate zurück) aufgegriffen
Es gibt doch Schwarze, die Elvis gut finden. Für Eddy Morphy ist er der größte Entertainer, der je gelebt hat. Eddy Morphy hat auch in seiner Villa überall Elvis-Bilder hängen.
Little Richard sagt: Ich danke Gott für Elvis Presley. Ich danke dem Herrn, dass er Elvis geschickt hat, die Tore aufzustoßen, damit ich diese Straße gehen konnte.
Die Schwarzen haben ja auch ihren King, den Michael Jackson. Obwohl er ja nur paar Jahre als Solo-Künstler sehr erfolgreich war, hat er immer noch viele Millionen Fans, auch unter den Weissen.
Für viele ist er größer als Elvis. Wahrscheinlich auch nur deswegen, weil sie zu wenig von Elvis gesehen und gehört haben.
Die Schwarzen können sich alle toll bewegen, das haben sie im Blut, deswegen ist das nichts außergewöhliches
Aber Elvis hat mit seiner Art sich zu bewegen, auch die Schwarzen hinter sich gelassen. Das ist nich einfach zuzugeben
Auch als Blues-Sänger war Elvis ungschlagbar.
Hört euch das Lied "Reconsider Baby" von Elvis bei YouTube an.
Kein Schwarzer hat es so hingekriegt.
Weiss jemand, was Michael Jackson von Elvis hält? Immerhin war er mit seiner Tochter verheiratet.- Übersetzen
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Was meinst du mit Krassie, meinst Du etwa Rassismus?
Davon bin ich weit-weit entfernt.
Habe nur meine Meinung geäußert. Dass die Schwarzen zu stolz sind, dass zuzugeben. Kenne selber einen Schwarzen, er findet Elvis sei der Größte, er hat aber keinen Mut, es vor anderen Schwarzen zuzugeben- Übersetzen
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