Memphis Casanova/Asheville 1975/ Teil 1

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  • peacock
    Foren-Profi

    • 03.05.2007
    • 396

    #1

    Memphis Casanova/Asheville 1975/ Teil 1

    Ein Bericht von Peter Schnittler, erschienen im österreichischen Elvis- Fach- Magazin 'Bringin' It Back' März 1997
    Elvis war im Sommer 1975 fast ausnahmslos in Konzertlaune; er sang sich kreuz und quer durch die Vereinigten Staaten und in die Herzen zahlloser Konzertbesucher. Live-Mitschnitte aus dieser Zeit sind wegen Elvis' Vorstellungen, die sich im Rahmen von erfreulich bis begeisternd bewegen, nach wie vor äußerst begehrt.
    Es war die Zeit, in der Elvis auf der Gerüchtebörse als Rudy Valentino-Darsteller in einem geplanten Film über die Legende mit dem Titel 'Ciao, Rudy' gehandelt wurde. Die Musical Vorlage lief zu dieser zeit in Rom und sollte 1976 für vier Wochen nach New York in die Radio City Music hall kommen, wonach als Abschluß eine Filmfassung geplant war. Elvis waren laut Produzent Bill Sargent 2,5 Millionen Dollar geboten worden, aber die Rolleerlitt ein ähnliches Schicksal wie viele andere derartige Angebote: Elvis sollte nach ON TOUR nie mehr mit einem neuen Film auf der Kinoleinwand zu sehen sein.
    Ein weiters Gerücht-mit dem wir dem Schauplatz des vorliegenden Artikels im wahrsten Sinn des Wortes näherkommen - kursierte damals über einen geplanten Grundstückskauf von Elvis: Angeblich wollte er Beaumont, ein zweistöckiges Anwesen aus der Zeit des Bürgerkriegs als heimliches Versteckkaufen; ganz so heimlich wäre es dort nicht geworden, denn das Gebäude besaß 18 Räume und somit genug Platz für jede menge freunde - oder zumindest die leute, mit denen er sich umgeben hatte und sich Freunde nannten.

    Die bloßen fakten zu den Shows sind schnell erläutert:
    Von 22. bis 24. Juli 1975 trat Elvis dreimal im Civic center von Asheville, das mit jeweils 7437 Besuchern ausverkauft war, auf. Unter der Überschrift Asheville. N.C., Center Rolling In High Gear Into Second Year berichtete Variety im Sommer 1975, daß zwei Konzerte innerhalb von drei Stunden ausverkauft waren, noch ehe die Tickets überhaupt gedruckt werden konnten, Jim Evans, Manager der halle, Konnte Col. Parker dazu überreden, Elvis eine dritte Show anhängen zu lassen, die dann ebenfalls sofort ausverkauft war. Diese Serie stellte das Ende der Tournee dar, die am 8. juli in Oklahoma City begonnen und zahlreiche interessante Konzerte und Ereignisse mit sich gebracht hatte - unter anderem fällt der offene Zwist zwischen dem sehr launigen Elvis und den Sweet Inspirations in diese Zeit. Auch den Asheville Shows haftet seit jeher jener besondere Flair an, der alle fans wünschen läßt, sie in guter Qualität zu besitzen.
    Um uns nun von der last jahrzehntelanger Spekulationen und Mythenbildung zu befrien, habe wir uns entschlossen, weder unsere eigenen Eindrücke von den Shows, noch spätere Dokumente anderer fans zu berücksichtigen; wir arbeiten einmal mehr ausschließlich Zeugnisse aus dem Sommer 1975 auf, um die Geschehnisse so nahe wie möglich zu kommen.
    Die erwartungsvolle und durchaus positive Tendenzen zeigende Vorschau der lokalen Presse jedenfalls ließ nicht erahnen, daß die Konzerte einmal mit einer besonderen Aura umgeben sein sollten. Der Asheville Ctizen kündigte an:
    "Willkommen Elvis! Nach 20 Jahren kehrt der King nach Asheville, wo er einen seiner frühen Erfolge in einer Country-Music-Show im alten City Auditorium gefeiert hatte, zurück. Die nächsten drei Abende wird er die massen im neuen Civic center unterhalten. Mir Ihm werden ein paar alte Asheville-Lieblinge sein: J.D. Sumner and The Stamps Quartet, die bei Elvis Backround singen. J.D. singt mit schöner Regelmäßigkeit hier, seit er im Jahr 1949 mit den Sunshine Boys das erste mal in Asheville war. Erinnern Sie sich noch an ihn? Er ist der Typ, der auch die Baßtöne am unteren Ende des Klaviers bringt. Eine tolle Kombination, Elvis und J.D. Willkommen Gentlemen!"
    Aber nicht nur die Show selbst beschäftigte die Presse, auch Elvis' bloße Anwesenheit wurde entsprechend kommentiert. Bob Terell berichtete in seiner Kolumne über einige Begebenheiten, die zwar teilweise recht amüsant, aber zugegebenerweise für die Nicht-Fan-Welt in etwa so interessant waren wie mein letzter Lotto-Wettschein.

    Wenn auch das Gerücht ausgestreut worden war, daß Elvis allabendlich nach Memphis zurückkehrte, so sprach die Anwesenheit der zahlreichen Sicherheitswachen vor dem Rodeway Inn doch Bände! The King was here to stay - 75 gemietete Räume waren doch ein paar zuviel, um Elvis' Präsenz verheimlichen zu können. Immerhin waren er und sein Troß mit vier Flugzeugen angekommen.
    Bei seiner fahrt zum Hotel waren auf zahlreichen Anschlagtafeln von Lokalen Plakate mit dem Text 'Drop in and see us, Elvis!' angebracht. Die fans konnte man natürlich genausowenig täuschen, aber ihre Versuche, zu Elvis zu gelangen, waren nicht von Erfolg gekrönt.
    Zuletzt geändert von peacock; 01.12.2008, 15:20
    TOO MUCH MONKEY BUISINESS
  • Andi3
    Foren-Profi

    • 26.06.2008
    • 287

    #2
    Interessanter bericht

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    • walk-a-mile-in-my-shoes

      #3
      irgendwie vermisse ich ganz stark diese tollen BIB's ... :traurig:

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      • burroughs
        Board-Legende

        • 09.02.2004
        • 56243

        #4
        i sag's dem tom eh schon bei jedem treffen..
        aber für einen allein ist das zuviel arbeit und die anderen ex-autoren wollen nicht mehr

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        • TheKing
          Board-Legende

          • 19.06.2006
          • 20721

          #5
          Mach weiter Peacock!
          Ohne Worte!

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          • walk-a-mile-in-my-shoes

            #6
            von zeit zu zeit hol ich mir immer wieder mal die alten BIB's aus dem regal ...

            sind einfach immer wieder super zu lesen ...

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            • peacock
              Foren-Profi

              • 03.05.2007
              • 396

              #7
              memphis casanova/Asheville 1975/teil2

              Dienstag nachmittag versuchte - zum wiederholten Mal - ein Auto voller Teenager, in die Straße zum Hotel einzubiegen und wurde, wie alle anderen, von einer Wache, die Zivilkleidung trug, gestoppt. Als diese fragte, welche Pläne die Jugendlichen hätten, gaben sie zur Antwort, daß sie "nur so rumfahren".
              "Es tut mir leid", meinte die wache freundlich, aber bestimmt, "aber wir haben hir heute sehr außergewöhnliche Umstände und ich muß Sie bitten, die Straße wieder zu verlassen!"
              Die teenager waren damit nicht einverstanden und kamen der Aufforderung nicht nach. Der sicherheitsbeamte drehte sich zu einem grossen, beeindruckenden Mann, der ebenfalls nicht uniformiert war, und sagte: "Lieutenant...."
              "Nur keinen Ärger!" meinte einer der Fans rasch, "Wir gehen ja schon!"
              Während das Auto wendete und hinaus auf den US Highway 70 fuhr, sahen sich die beiden Männer an, kehrten auf ihre Posten zurück und grinsten.
              Wie die teenager vermutet hatten, oblag den Männern die Sicherung des Rodeway Inn während Elvis' Anwesenheit - Sicherheitsbeamte waren sie aber trotzdem nicht im entferntesten. Sie waren herumreisende Vertreter, die zufälligerweise ebenfalls im Rodeway Inn wohnten und Charlene Noblett, der managerin des Hotels, ihre Dienste angeboten hatten.
              "Charlene", erzählte Darell Barbee aus Charlotte, "hatte gerade zu wenig Personal. Also haben wir unsere Hilfe angeboten: Wir sind sechs oder sieben, und wir haben den größten Spaß unseres Lebens!"
              Ihren Job haben siw trotz des vergnügens ganz offensichtlich bestens erledigt, denn es kam zu keinen Zwischenfällen und niemand zweifelte an ihrer Autorität.
              "Wir haben nicht nur Sicherheitsaufgaben wahrgenommen", erzählte Bruce Suggs aus Greenville, "sondern auch beim Ausladen geholfen, das ganze gepäck auf die Zimmer zu tragen!"
              "Was um alles in der Welt", fragte Bob Terrell, "bringt diese Geschäftsleute dazu, in einem Hotel, in dem sie ihre Zimmer wie jeder andere bezahlen, kostenlos alle möglichen Arbeiten zu übernehmen?"
              "Es ist einfach etwas zu tun!" erklärte Buddy Cook: "Es hält uns davon ab, die Wände hochzugehen. Reisen - für uns - ist eine ziemlich einsame Beschäftigung!"
              Die hektik endete abrupt, als Elvis kurz nach 20 Uhr in einer limousine zum Konzert gebracht wurde - für ein paar Stunden herrschte eine entspannte Atmosphäre im Rodeway inn. Mit Elvis' Rückkehr begann die Wacht wieder - rund um die Uhr.
              Charlene Noblett überwachte alle Aktivitäten rund um Elvis persönlich und ekortierte alle Personen, die Elvis aufsuchten.
              "Zweimal am Tag bestellte er einen großen Korb mit Obst und Früchrten!" erzählte sie: "Was immer ich auch machte, ich begleitete die Leute, aber ich habe ihn kein einziges mal zu Gesicht bekommen. es ist eine schande, daß er so abgeschirmt leben muß.Aber wenn man die fans bei ihren Verfolgungsjagden sieht, dann versteht man es. Wir mußten ununterbrochen Wachen aufstellen, um sie vom Hotel fernzuhalten."
              Charlene Noblett machte ein paar tage später nochmals Schlagzeilen: das leintuch, auf dem Elvis geschlafen hatte, wurde in 800 winzige Teilchen zerschnitten und ebenso wie die polster zu Gute karitativer Zwecke versteigert.
              Aber nicht nur das rodeway inn war bevölkert - alle Hotels in der ganzen Stadt waren hoffnungslos ausgebucht, schlitzohrige Taxifahrer schworen Stein und bein, Elvis chauffiert zu haben und jeder innerhalb der stadtgrenze kaufte oder verkaufte Elvis T-Shirts.
              Aber nicht nur Souvenirartikel wurden gehandelt: Auch nder Schwarzmarkt blühte und in den letzten minuten vor den Shows sollten die Tickets um 50 Dollar (satt dem offiziellen maximum von 10 Dollar) den Besitzer wechseln.
              Zuletzt geändert von peacock; 02.12.2008, 20:54
              TOO MUCH MONKEY BUISINESS

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              • Herbi
                Board-Legende

                • 27.07.2003
                • 25083

                #8
                ...tolle und interessante review aus diesem kleinen aber feinen BIB magazin !!

                __Elvis - Artist Of The Century__

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                • peacock
                  Foren-Profi

                  • 03.05.2007
                  • 396

                  #9
                  Memphis casanova/Asheville 1975/ Teil 3

                  Wie schon in Greensboro verließ Elvis auch in Asheville sein Zimmer nicht nur wegen den Shows: Mittwoch Nachmittag suchte er Dr. Jim Love wegen quälender Zahnschmerzen auf.
                  „Ich kann bestätigen, dass er als Patient hier war!“ meinte Dr. Love auf eine Anfrage des Asheville Citizen, „Ich kann aber nicht sagen, welche behandlung notwendig war. Das wäre unethisch. Wir können jedoch formulieren, dass es uns gelungen ist, das Problem zu lösen, denn er konnte seine Show im Civic Center absolvieren.
                  Die Journalisten interessierten sich ohnehin nicht für Elvis' Zahnschmerz – sie wollten vielmehr wissen, wie er „denn so war“.
                  Dr. Love entspannte sich: „Nun, darüber können wir gerne sprechen: Ich mochte ihn. Er ist ein lockerer Typ. Er ist nett, freundlich und sehr liebenswürdig. Er hat in keinster Weise hervorgekehrt, irgendein ‚großes Tier' zu sein. Er scherzte und lachte ein wenig, wie wohl jeder, der zum Zahnarzt zu einer Behandlung kommt. Er hat mich ziemlich beeindruckt: Ich habe seine Musik immer gemocht, aber jetzt respektiere ich ihn noch viel mehr. Er versucht nicht, eine Unterhaltung zu dominieren – man kann mit ihm gut plaudern. Sagen wir#s kurz: Ich mag ihn“.
                  Die Damen in Dr. Love's Praxis waren ebenfalls begeistert.
                  „He's out of this world!“ jubeltze mary Williams: „Und er ist down on earth. M wird niemals zu alt, die Umarmung eines ‚good old country boy zu genießen'!”
                  Auch Lou Karnas befleißigte sich ähnlicher Kommentare: „Er ist einfach süß. Ich nahm ihn in meine Arme und drückte ihn mütterlich an mich. Ich wollte nicht aufdringlich sein, aber er war so süß, dass ich ihn wirklich umarmen musste!“
                  Aber auch Elvis' Arzt selbst, Dr. Nick, wurde in die Geschehnisse verwickelt, als der King einen Fernseher ausschoss und der Querschläger seinen Arzt unterhalb des Herzens traf, ohne jedoch auch nur die geringste Verletzung zu verursachen.
                  TOO MUCH MONKEY BUISINESS

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                  • peacock
                    Foren-Profi

                    • 03.05.2007
                    • 396

                    #10
                    Derzeit habe ich keine bis gar keine Zeit, darum die relativ kurzen Beiträge aus dem Bericht!
                    Entschuldigt bitte!!
                    Nächste Woche gehts dann um einiges besser!!
                    Danke für Euer Verständnis!!

                    lg peacock
                    TOO MUCH MONKEY BUISINESS

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                    • burroughs
                      Board-Legende

                      • 09.02.2004
                      • 56243

                      #11
                      ich muss das bib wohl mal wieder rausholen..
                      wusste gar nicht, dass der artikel so lang war

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                      • peacock
                        Foren-Profi

                        • 03.05.2007
                        • 396

                        #12
                        memphis casanonva/Asheville 1975/teil 4

                        Das Umfeld der Asheville Shows läßt sich also sehr lebendig beschreiben; damit bleibt uns jetzt noch die Aufgabe, die Ursache des eingangs bereits erwähnten geheimnisvollen Ambientes zu eruieren;
                        Der Augenteugenbericht, der vermutlich die Ausgangsbasis für alle späteren Gerüchte ist, stammt von Sandi Hitchcock und erschien im September 1975 in der Fan-Presse. Sandi kam bereits im ersten Absatz ihrer Erinnerungen auf die wichtigsten Aspekte der drei Tage zu sprechen:
                        "Die Asheville Konzerte zählten zu den besten, die ich bis jetzt gesehen habe! Das Publikum war aber am zurückhaltendsten seit langem und Elvis bemerkte das. In jeder Show sagte er etwas im Sinn von 'Ich weiß nicht, was die Euch gesagt haben, daß ihr alle auf Euren Sitzen bleibt. Ich war's nicht. Ich möchte, daß Ijhr Euch unterhaltet!'
                        Elvis erhielt keine einzige Standing Ovation - die er aber für einige Songs verdient hatte!'
                        Sandi bemerkte eingangs noch, daß die Shows zu den längsten zählten, die sie gesehen hatte. Sie hatte Elvis auch noch nie in den Bühnenanzügen Gypsy Alpine und Blue Aztec gesehen und war vom neuen Outfit begeistert: ' Es war ein Gypsy.type suit und für mich der beste von allen! Der Anzug unterstrich seinen gewaltigen Gewichtsverlust und mit seinem gebräunten gesicht sah Elvis wie ein wirklicher Zigeuner aus. Das Hemd ist aus Satin, mit langen, weiten Ärmeln, die unmittelbar über den handgelenken und über den Achseln durch Bänder zusammengehalten wurden. Darüber trug er eine dunkle 'Weste' mit goldenen Ornamenten. Die Hosen waren - ebenfalls in Gold - in einem fetzigen Design verziert.'
                        Sandi war ganz offensichtlich tatsächlich von den Shows hin- und hergerissen, denn der Rest ihres berichts läßt manchnal einen roten Faden vermissen - um ihren Enthusiasmus nicht durch kleinliche Korrekturen zu schmälern, lassen wir hier den Originalwortlaut umkommentiert für sich sprechen: " Die Show begann Dienstag und Mittwoch mit See See Rider und Donnerstag mit That's All Right mama. Am Dienstag erhielten Elvis und etliche bandmitglieder unterschiedlich dekorierte Boxershorts geschenkt, die den Namen des jeweilig Beschenkten auf den Beinen trugen. Die Sache entwickelte sich zum echtenShow-Stopper, denn Elvis nahm sich die Zeit, alle Shorts genüßlich zu kommentieren. Ebenfalls am Dienstag schenkte er selbst J.D. Sumner einen 10-Karat-Diamant-Ring im Wert von 40.000 Dollar als Anerkennung, daß J.D. mit ihm singe.
                        TOO MUCH MONKEY BUISINESS

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                        • TheKing
                          Board-Legende

                          • 19.06.2006
                          • 20721

                          #13
                          mein Gott dieses Bringin it back fanzine hatte echt ne Klasse für scih scheint mir, das ist mir jetzt schon öfters aufgefallen, diese Details und diese Expertise, die dahintersteckt...große Klasse..
                          Ohne Worte!

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                          • walk-a-mile-in-my-shoes

                            #14
                            ich glaube mich zu erinnern, dass ich beim letzten besuch in bamberg noch das eine oder andere bib gesehen habe, das käuflich zu erwerben wäre ...

                            am besten mal beim CS nachfragen ...

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                            • peacock
                              Foren-Profi

                              • 03.05.2007
                              • 396

                              #15
                              memphis casanova/Asheville 1975/Teil 5

                              Aber zurück zu den Shows: Auf See See Rider folgte I Got A Woman, das fantastische Amen und Big Boss Man. Danach kam der Küssersong Love Me und darauf If You Love Me. Bevor er It's Midnight sang, erzählte Elvis, daß das Lied von Billy Edd Wheeler komponiert worden war, der aus Asheville stammte. Es folgten All Shook Up, Teddy Bear/Don't Be Cruel, Hound Dog und The Wonder Of You. Er machte mit dem wunderschönen Turn Around, Look At Me weiter, das von einem wilden Polk Salad Annie gejagt wurde.
                              In den Introductions spielte James Burton Johnny B. Goode mit der Gitarre hinter dem Kopf. T-R-O-U-B-L-E hatte ein fantastisches Karate-Ende. Elvis setzte mit Why Me Lord und einem dynamischen, bewegenden How Great Thou Art fort. Er spielte dabei mit seiner Stimme und ihrem Umfang, er hält die noten länger und es ist - man kann es kaum glauben - noch viel schöner, als es jemals war. Wenn ich schreibe, es war 'bewegend', so meine ich im spirituellen Sinn. Dann kam Shake A hand; Donnerstag nacht reichte ihm jemand während des Songs einen handschuh, wie er von Chirurgen getragen wird. Elvis mag den Song und er liefert dabei eine explosive Vorstellung. Weiter ging's mit Fairytale, Little Darlin' und Mystery Train mit Tiger man. Dann ließ Elvis die Saalbeleuchtung einschalten.
                              TOO MUCH MONKEY BUISINESS

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