Gedanken zum Todestag von Elvis Presley
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Höre ich noch mal was von Wür...., erlaube ich es mir....... einen Monitor...
obwohl wir das sicher gelegentlich gerne mal täten.- Übersetzen
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Das ist doch Blödsinn und kann nicht dein Ernst sein. Oder willst du - aus welchen Gründen auch immer - nicht verstehen? Der Tod ist zwar ein natürlicher Bestandteil unserer Existenz und in seiner Art ein kosmisches Gesetz. Aber dass er von Fall zu Fall unterschiedlich zu betrachten und zu bewerten ist, dürfte doch wohl jedem klar sein.
Jemand, der im Alter von, sagen wir, 92 Jahren am Ende eines erfüllten Lebens stirbt, dessen Tod werden wir, bei aller persönlichen Trauer, anders beurteilen einen frühzeitigen, gewaltsamen oder in anderer Weise unnatürlichen Tod. Und die Gegebenheiten sind in Elvis' Fall nun einmal nicht so, dass man verallgemeinernd davon sprechen könnte, jeder Tod sei "insofern" tragisch.- Übersetzen
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Die Frage ist ja, ob er sich hat entgiften lassen mit dem festen Vorsatz, seine Suchtprobleme in den Griff zu kriegen, oder nur halbherzig, um für die nächste Tour fit zu werden. Ich sehe da eher zweiteres.
Die psychologische Hilfe wäre - wenn überhaupt - nur ein zweiter Schritt. Der erste - und entscheidende - Schritt ist der unbedingte Wille, aus der Nummer raus zu kommen. Der fehlte ihm - warum auch immer.Meine Vermutung ist, dass man ohne psychologische Hilfe auf Dauer so eine starke Sucht nicht besiegen kann. Aber so eine Hilfe hätte Elvis bestimmt nicht in Anspruch genommen, ganz nach dem Motto: "Psychologen sind was für Schwächlinge". Und so viel man weiss, wollte Elvis immer der coole und starke Macho-Mann sein.
Mich wundert, dass er nichts unternommen hat, um das Buch zu stoppen, nur einen halbherzigen Anruf bei Red West, als das Kind schon in den Brunnen gefallen war. Es hätte genug Möglichkeiten gegeben, das Buch zu stoppen, oder zumindest seinem Erscheinen etliche Steine in den Weg zu legen. Elvis hätte das einen Anruf beim Colonel und ein paar tausend Dollar gekostet. Komisch, dass er das einfach hat geschehen lassen, aber wahrscheinlich hatte er auch dafür seine Gründe, die wir nur nicht kennen.Deswegen hatte er auch so eine Angst vor der Veröfffentlichung des Buches, weil er nicht wusste, wie er mit seinen Schwächen in der Öffentlichkeit umgehen sollte.
Mit Waffen rumballern ist für einen Mann aus den Südstaaten eine völlig normale Sache. Ansonsten hat er sich halt gerne mal aufgeführt wie ein Kind im Spielzeugladen. Warum? Weil er es sich erlauben konnte. Wer würde das nicht gern mal tun?Naja... oder aber er hatte durch seine Lebensart und die Drogen schon psychotische Züge und hat es deswegen gemacht.
Dann hast Du wahrscheinlich auch noch nie aus Versehen mal in eine RTL-Talkshow gezappt.
Ich wollte noch nie auf einen Fernseher schießen.
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Ganz genau. Und Elvis' Tod bewerte ich eben nicht als tragisch. (Höchstens für uns Fans.)
Viele sehen die Tragik im vergleichsweise jungen Alter seines Dahinscheidens, aber auch wenn er nur 42 Jahre als wurde, so bleibt festzuhalten, dass er in der Zeit mehr erlebt hat als Normalbürger in 150 Jahren, daher sehe ich selbst darin keine Tragik. Er hatte alles gehabt, war durch, und da ist er halt gegangen. Das ist nicht tagisch.- Übersetzen
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Stimmt natürlich. So habe ich das noch gar nicht gesehen.
Meinte das auch als zweiten Schritt. Wieso ihm der Wille fehlte, ist für mich das größte Rätsel an ihm! Und es interessiert mich brennend, obwohl ich weiss, dass dieses Rätsel niemals gelöst werden kann!Die psychologische Hilfe wäre - wenn überhaupt - nur ein zweiter Schritt. Der erste - und entscheidende - Schritt ist der unbedingte Wille, aus der Nummer raus zu kommen. Der fehlte ihm - warum auch immer.
Denkst du, er hätte es wirklich verhindern können? Damit kenne ich mich überhaupt nicht aus. Man darf hierbei nicht die Medis unterschätzen, immerhin waren starke Beruhigungmittel dabei, die lassen einen Menschen in vielen Bereichen einfach "neutral" werden.Mich wundert, dass er nichts unternommen hat, um das Buch zu stoppen, nur einen halbherzigen Anruf bei Red West, als das Kind schon in den Brunnen gefallen war. Es hätte genug Möglichkeiten gegeben, das Buch zu stoppen, oder zumindest seinem Erscheinen etliche Steine in den Weg zu legen. Elvis hätte das einen Anruf beim Colonel und ein paar tausend Dollar gekostet. Komisch, dass er das einfach hat geschehen lassen, aber wahrscheinlich hatte er auch dafür seine Gründe, die wir nur nicht kennen.
Okay, ich habe den kulturellen Unterschied vergessen. Ein guter Freund würde jetzt Homer Simpson zitieren: U-S-A! U-S-A!Mit Waffen rumballern ist für einen Mann aus den Südstaaten eine völlig normale Sache.
Dann hast Du wahrscheinlich auch noch nie aus Versehen mal in eine RTL-Talkshow gezappt.
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Ja, das wissen wir alle nicht, da können wir nur vermuten. Meine Vermutung: Er war wirklich durch mit seinem Leben, weil er alles gehabt hatte, oder besser gesagt, zuviel davon. Da hätten wir dann tatsächlich eine geringfügige Tragik.
Es hätte Möglichkeiten gegeben, man kennt das ja von diversen Büchern, die per einstweiliger Verfügung gestoppt oder teilweise geschwärzt wurden. Zumindest hätte es das Erscheinen erheblich verzögert und dadurch für den Verlag auch unrentabler gemacht. Und selbst wenn man nicht gleich eine Armada von Anwälten von der Leine lassen will (was ja auch wieder Aufsehen erregt), so gibt es ja noch den "kleinen Dienstweg". Eine einfache "meinunsbildende Maßnahme" in Form eines Köfferchens mit Barem, frei nach dem Motto "Geld heilt alle Wunden". Hätte Elvis den drei Herren ein erheblich höheres Sümmchen geboten als der Verlag, wäre man sicher gesprächsbereit gewesen - wenn die Ansicht der meisten Fans, sie hätten es nur des Geldes wegen getan, stimmt.Denkst du, er hätte es wirklich verhindern können? Damit kenne ich mich überhaupt nicht aus.
Okay, Drogen machen tatsächlich gleichgültig, aber wenn das der Grund war, dann hätten ihn die Medis auch so "neutral" gemacht, dass ihm das Erscheinen des Buches nicht solchen Kummer bereitet hätte, wie gerne behauptet wird.Man darf hierbei nicht die Medis unterschätzen, immerhin waren starke Beruhigungmittel dabei, die lassen einen Menschen in vielen Bereichen einfach "neutral" werden.- Übersetzen
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Ich habe es mir auch schon so überlegt, nur es gibt so viele Superstars, die das Gleiche hatten und haben wie Elvis und trotzdem weiterleben und ein anscheinend gutes Leben führen. Ich denke da z.B. an Paul McCartney, Mick Jagger, Bono, usw. Es muss schon etwas mit Elvis' Persönlichkeitsstruktur zu tun gehabt haben. Aus irgendeinem Grund wollte er nicht mehr leben. Aber ein direkter Selbstmord war es auch nicht. Es war mehr so ein Aufgeben, eine Art Egal-Gefühl.
Beschäftigt haben wird es ihn bestimmt. Nur wie stark können wir nicht mehr nachvollziehen. Seinen Tod hat es, meiner Meinung nach, nicht beeinflusst (auch das wird ja gern behauptet).Okay, Drogen machen tatsächlich gleichgültig, aber wenn das der Grund war, dann hätten ihn die Medis auch so "neutral" gemacht, dass ihm das Erscheinen des Buches nicht solchen Kummer bereitet hätte, wie gerne behauptet wird.- Übersetzen
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Genusssucht mit dem Hang zur Selbstzerstörung würde ich das nennen. Aber um darauf tiefer einzugehen, fehlen uns die (Er-)Kenntnisse. Wir müssen uns also an das Offensichtliche halten, und selbst da besteht jede Menge Interpretationsspielraum.
Sehe ich genauso. Außerdem hatte das Buch ja keinen spürbaren negativen Effekt: Er wurde weder von der Presse belagert, noch öffentlich beschimpft, noch blieben seine Konzertkarten unverkauft. Vielleicht blieb er ja deswegen eher untätig, weil er sich an den alten Leitspruch seines Managers erinnerte, der in den 50ern schon sagte: "Egal, was sie über Dich schreiben, Hautpsache, sie schreiben Deinen Namen richtig!"Seinen Tod hat es, meiner Meinung nach, nicht beeinflusst (auch das wird ja gern behauptet).Zuletzt geändert von Gast; 18.08.2008, 00:14- Übersetzen
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Ich würde mich der These des Lebensüberdrusses aschließen- es gab Nichts Neues mehr, alles wurde langweilt weil er einfach immer alles haben konnte.
Ich hätte mir für ihn gewünscht dass ein Mensch oder ein Ereignis ihn dermaßen beeindruckt hätte, dass er wieder einen Sinn zum weitermachen gehabt hätte. Einen Sinn außer der nächsten Tour ( wie er sie schon hunderte Male durchgezogen hatte - war also auch nix Neues mehr) um gesund zu bleiben und die nächsten Jahrzehnte erleben zu wollen.
Er hat so verzweifelt einen Sinn gesucht - in allen möglichen Bereichen - doch nie wurde er fündig.
Das ist für mich die wahre Tragik.The sun never sets on a legend...- Übersetzen
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Natürlich ist das ein Trost. Und doch ist es völlig legitim, einen Künstler, auch wenn man ihn nicht kannte, aufgrund dessen, was er rüberbrachte, zu lieben und darüber zu trauern, dass er nicht mehr auf Erden weilt. Denn er vermag noch heute die Sehnsucht auszulösen, ihm nahe sein zu wollen. Darüber mag man lästern wollen, soviel man will. Es bleibt eine rücksichtslose Sauerei, mit so nem Geläster in Gedenkthreads zu kac...n.- Übersetzen
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Da stimme ich natürlich zu. Auf Elvis' Leben schauend darf man sich mit ihm über ne Menge freuen. Das ändert jedoch nichts daran, dass zu der Zeit, als er starb, er Schock und Trauer hinterließ, und neben aller Dankbarkeit und Freude auch diese Gefühle nicht abreißen wollen.- Übersetzen
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Tragisch ist nur, dass Leute glauben, solch jämmerliche Schlußsätze unter das grandiose Leben eines Menschen zu schreiben, den sie gar nicht kannten.- Übersetzen
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