Elvis Christmas Duets Album?
Einklappen
X
-
- Übersetzen
Kommentar
-
Die Aufnahme ist faszinierend, klingt sowas von dermaßen schön und ausgewogen, einfach brillant - Mensch, das war 1948, da hatten sie zwei Mikros im Raum stehen (vielleicht sogar auch nur eins), das war's, mehr ging nicht! Das setzt ein unglaubliches Wissen über die richtige Aufstellung und Balancierung der Mikrofone voraus, einfach der Hammer. Die Amis hatten es immer schon am besten drauf, Musik aufzunehmen, deren Produktionen waren damals schon spitzenklasse, was auch bis heute s geblieben ist.
Dass sie da obendrein noch eine Hammond-Orgel eingesetzt haben, war fast schon revolutionär in der Country-Music. Dazu dieser herrliche nasale Country-Gesang, den gleichen Stil hat auch Hank Snow gesungen.
Wenn man die fehlende Strophe hört, wird auch klar, warum Elvis die weggelassen hat. Die passt von der Phrasierung und Phonetik nicht wirklich gut; klingt gestelzt, wie gewollt, aber nicht gekonnt. Da war Elvis pingelig, für ihn mussten Musik und Text immer eine Einheit bilden, was hier nicht der Fall war.- Übersetzen
Kommentar
-
- Übersetzen
Kommentar
-
Blue Christmas wurde gesungen von:
Ernest Tubb 1948/ Doye O'Dell 1948/ Russ Morgan 1949/ Hugo Winterhalter 1949/ Billy Echstine 1950/Dinning Sisters with Bob Atcher 1950/ David Frizell 1950/ Elvis Presley 1957/ Johnny Mathis 1958/ Chet Atkins 1961/ Jim Reeves 1963/ The Platters 1963/ Johnny Cash Nov. 1963/ The Beach Boys 1964/ Brenda Lee 1964/ Elvis Presley 1964 (zum 2. Mal) The Ventures 1965/ Stonewall Jackson 1966/ Loretta Lynn 1966/ Dean Martin 1966/ Glen Campell 1968/ TGammy Wynette 1970/ Teh Partridge Family 1971/ Merle Haggard 1977/ The Misfits 1978/ Ral Donner 1979/ Robert Gordon 1979/ Marie Osmond 1979/ Willy Nelson 1979/ Shakin' Stevens 1982/ Earl Thomas Conley 1984/ Seymour Swine & the Squeelers 1982/ Sawyer Brown 1985/ Lawrence Welk 1986/ Highway 101 1988/ John Denver 1990/ Laima 1991/ Anne & Nancy Wilson 1992/ Fats Domino 1993/ Wynonna 1993/ Frank Yankovic 1994/ Jingle Cats 1994/Soul Collective 1995/ The Oakridge 'Boys 1995/ Low 1997/ Engelbert Humperdinck 1996/ Joe Perry 1997/ Henning Stark 1997/ Sheryl Crow 1997/ Vince Gill 1998/ Celine Dion 1998/ Brianj Seltzer Orchestra 1998/ Ricky van Shelton 2000/ Bon Jovi 2001/ Face to Face 2001/ Deana Carter 2001/ Bright Exes 2002/ Dave Couse 2002/ Clay Walker 2002/ Harry Connick jr. 2003/ The Perishers 2003/ Leon Redbone 2003/ Chris Isaak 2004/ Kate & Anna McGarrigle 2005/ Chaim Tannenbaum 2005/ George Canyon 2005/ Mike Denver 2005/ Flee the Seen 2006/ Billy Idol 2006/ Tom keifer 2007/ Raul Malo 2007/ Carnie Wilson 2007/ Nicole Atkins 2008/ Melissa Etheridge 2008 u. Dustin Kensrue 2008.
Wie man sieht ein sehr begehrter Song.....- Übersetzen
Kommentar
-
Hier mal verschiedene Versionen zum Vergleich:
Elvis - Version von 1957
[ame="http://de.youtube.com/watch?v=poVdBVhT4Ss"]YouTube - Elvis Presley Blue Christmas[/ame]
Bon Jovi
[ame="http://de.youtube.com/watch?v=10OcvYB5f9g"]YouTube - Blue Christmas Bon Jovi Live[/ame]
Celine Dion
[ame="http://de.youtube.com/watch?v=6HUk-ying4Q"]YouTube - Celine Dion - Blue Christmas[/ame]
Jim Reeves
[ame="http://de.youtube.com/watch?v=0Ln3kZU46Eg"]YouTube - Jim Reeves - Blue Christmas[/ame]
The Beach Boys
[ame="http://de.youtube.com/watch?v=nABsBZhVzkU"]YouTube - Blue Christmas - The Beach Boys[/ame]- Übersetzen
Kommentar
-
Ich mag die Jim Reeves Variante aber am besten trifft's (nach Elvis) Bon Jovi find ich - der Song muss einfach etwas rockiger interpretiert werden
Zuletzt geändert von annmargrethistruelove; 08.12.2008, 18:34The sun never sets on a legend...- Übersetzen
Kommentar
-
Sorry, ich muss das Thema nochmal aufgreifen, denn ich bin wirklich über die Zuversicht bezüglich Elvis’ „Unvergänglichkeit“ verwundert. Kann es sein, dass da mehr der Wunsch der Vater des Gedanken ist? Die Frage ist doch, ist es wirklich Elvis und seine Musik, die möglicherweise noch einige Jahrzehnte überlebt oder ist es nicht doch einfach nur der Mythos. Man darf einfach nicht von uns als Fans ausgehen. Wir sprechen doch über die breite Masse. Im Gegensatz zu besagten klassischen Komponisten deren Werke Bestand haben, ist es doch bei Elvis nicht zuletzt auch seine Art der Interpretation, wie ja auch heute schon mehrfach angemerkt wurde. Aber wen interessiert das ein halbes Jahrhundert später? Wenn nicht einmal mehr die Oldiesender Elvis spielen, weil selbst Michael Jackson, Madonna oder gar Amy Winehouse nicht mehr als Oldies zu bezeichnen wären. Die Zeiten ändern sich. Neue Musikrichtungen werden eine Rolle spielen. Wen interessiert da noch, was vor 100 Jahren war, als Elvis erstmals auf der Bildfläche erschien?
Und wenn man mal ganz ehrlich ist, die Anzahl der heutigen Fans wäre wesentlich geringer, wenn nicht hinter seiner Musik auch noch Elvis selber mit seinem Charisma, seinem Lebenswandel, der unvergleichlichen Karriere und nicht zu vergessenen, der mysteriöse Tod stehen würde. Man sieht es doch schon hier in den Foren. Da wird mehr über den Menschen Elvis Presley spekuliert und diskutiert, als über sein wahres Talent, nämlich Songs außergewöhnlich darzubieten. Da funktioniert sogar ein 68er NBC-TV-Special nur, wenn man die DVD dazu schaut, somit Elvis vor Augen hat - womit der musikalische Aspekt deutlich in den Hintergrund rückt :)
Elvis weilt zwar schon über dreizig Jahre nicht mehr unter uns, aber zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch eine Vielzahl von Menschen, die ihn live erlebt haben. Es gibt Fans als auch Weggefährten, die über seine Konzerte oder sein Leben berichten können. Was wird aber in dieser Hinsicht in 40, 50 oder 60 Jahren sein? Es wird keine Zeitzeugen mehr geben, somit z.B. auch nicht die Möglichkeit diese zu Treffen o.ä. einzuladen. Das Interesse an der Vereinsmeierei dürfte somit auch langsam dahin siechen, was auch die Zahl der Fans betreffen dürfte, von ein paar ganz Harten mal abgesehen. Es werden immer mehr gehen (gezwungenermaßen) und verhältnismäßig wenig Neue hinzukommen. Schaut doch nur mal in die eigenen Stuben. Wie viele junge interessierte Fans gibt es denn in unserem Umfeld? Wer von uns hat Kinder, die sich tatsächlich für Elvis’ Musik interessieren, die seine Stimme und seine gesungenen Emotionen zu schätzen wissen? Gut, der ein oder andere vielleicht, aber auf die nächsten Generationen übergreifend, doch eher verschwindend wenig, und das, obwohl sie ja bei uns an der Quelle sitzen und die unvergleichliche Stimme und Interpretation zu schätzen wissen sollten bzw. wir ja auch versuchen, es ihnen nahe zu bringen. Funktioniert aber nur bedingt. Was man auch niemanden vorwerfen kann, denn das Leben nimmt nun mal seinen Lauf, mit all seinen Veränderungen, Neuerungen aber auch Gewohnheiten. "Ja, singen konnte dieser Elvis.", wird man vielleicht mal hören, das war's dann aber auch schon.
Die schwindende Zahl der Interessierten wiederum hat unweigerlich zur Folge, dass die Plattenfirmen immer weniger auf den Markt werfen werden. Es ist doch schon heute so, dass eine Vielzahl der Vös nur noch Fans zugänglich gemacht werden, wie beispielsweise durch die FTDs. Warum also, sollte Elvis bei unseren Urenkeln noch eine Rolle spielen? Klar, in den Geschichtsbüchern wird er seinen Platz haben, als „King of Rock’n Roll“ mit seinen Anfängen, aber gleich darauf wird die Story um seinen Tod folgen, viel mehr aber auch nicht. Von seiner unglaublichen Stimme und seiner musikalischen Ausstrahlung wird da nichts zu lesen sein. Um etwas am Leben zu erhalten, muss man nämlich auch immer wieder die Erinnerung oder die Neuentdeckung bemühen. Dazu benötigt es entweder die bekannten Songs (und es wird sich immer nur auf eine kleine Auswahl an Hits beschränken) andauernd wieder auf neue „Greatest Hits“-Alben zu packen, was auch nur zu runden Jahrestagen „relativ“ gut funktioniert oder aber diese bekannten Songs in neue Gewänder zu packen, siehe z.B. Mixe oder Duette. Meiner Meinung nach überhaupt die einzige -wenn auch geringe- Möglichkeit, Elvis langfristig den Status eines „Klassikers“ zu verpassen, denn ohne die neuen Generationen sehe ich da keine Chance ... und selbst das nur im Zusammenhang mit dem Begriff "Mythos". Wie gesagt: Klassiker in den Musik- und Geschichtsbüchern, nicht aber in den Plattenschränken von 2058.Zuletzt geändert von Circle G; 08.12.2008, 22:37Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
____________________________- Übersetzen
Kommentar
-
Ich hab da gar keine Zweifel, dass Elvis solange quicklebendig bleiben wird, wie die Worte Rock, Rock'n'Roll, Schnulze, Hüftschwung, Tolle, Drogensucht, verfressen, ....Mutter abgöttisch, Graceland, Flaming Star, Memphis, Las Vegas, Jailhouse, Blue Suede, Lisa-Marie, Aloha, Hawaii, Tender, Filmsongs, Lonesome, Now or Never, Cadillac, Kid Gallahad, Memphis Mafia, Sideburns, ... hinreißend aus, Gospel, Xmas, Colonel, Charro, Teddy Bear, ... meisten Tonträger verkauft, Cruel, Bodyguard und Insomnia in Gebrauch sind.- Übersetzen
Kommentar
-
@ Circle: Auch wenn ich es anders sehe, ist an dem, was Du da sagst, realistisch betrachtet viel mehr dran als an meiner Hoffnung, wie Du es nennst.
Ich wollte aber auch nicht sagen, dass Elvis in 50 Jahren noch ein Massenphänomen sein wird, sondern nur, dass er nicht vergessen sein wird. Er wird immer mal wieder aus der Kiste gezaubert, wenn es um außergewöhnliche Leistungen der Popmusik geht. Das ist übrigens auch heute schon so, selbst wenn wir das nicht so empfinden, weil wir uns viel mit Gleichgesinnten unterhalten und daher glauben, Elvis wäre "in aller Munde". Es ist dennoch nur ein Mikrokosmos.
Ich glaube - anders als Du - dass der Mythos in der Zukunft keine größere Rolle mehr spielen wird als die Musik. Die Zeitzeugen werden nicht mehr da sein und die Menschen werden mit dem Mythos nicht mehr so viel anfangen können, weil sie in einer anderen Zeit geboren wurden und das "Feeling" nicht nachvollziehen können. Die Musik hingegen bleibt.- Übersetzen
Kommentar
-
Musik kann aber auch nur Bestand haben, wenn sie gehört wird. Wer aber soll den Menschen in den nächsten Jahrzehnten Elvis in die Wohnzimmer zaubern? Du vielleicht? Du hast ja nicht einmal Nachkommen, denen Du die Mucke und ihre Bedeutung näher bringen könntest
Mal ehrlich: Das würde m.E. nur über die Medien funktionieren, insbesondere TV und Radio. So, und wer ist heute für die Programmgestaltung dort verantwortlich? (Womit ich mich natürlich schon auf die Programme/Sender beziehe, die sich mit „älterer“ Musik (Oldies) befassen, die anderen kann man diesbezüglich eh abhaken.) Okay, da sitzen Menschen, die sich zumindest annähernd noch mit Elvis' Zeiten identifizieren können. Was aber passiert, wenn die mal nicht mehr sind? Wenn selbst Michael Jackson, Elton John usw. uralte Hüte sind und keinen mehr interessieren. Welche Rolle soll Elvis da noch spielen? Auf dem Plattenteller sicher keine. Ich sagte bereits, er wird seine Stellung, die er ja auch jetzt schon lange hat, in der Musikgeschichte einnehmen, man wird vom „King“ mal lesen oder hören, ihn in irgendwelchen Chronologien führen, aber wird die Musik bei so vielen Menschen noch in den Playern laufen, dass man von „bleibender Musik“ sprechen kann – wie Du es oben nanntest? Das wird nur auf Einzelne zutreffen, ansonsten ist sein Stellenwert maximal Theorie.
Wie schon angesprochen sehe ich nur eine Chance –und auch die halte ich für unbedeutend gering-, das sind solche Sachen wie hier thematisiert: Duette oder irgendwelche überarbeiteten Remixe und sonstiges. Damit kann man wenigstens noch den ein oder anderen hinter dem Ofen vorlocken und evtl. dazu bewegen, sich tatsächlich mal ein paar Elvis-Originale ins Haus zu holen. Ob das aber den nötigen Boom auslöst, der den Erhalt seiner Musik und seines Schaffens bewirkt, wage ich zu bezweifeln. Und das funktioniert maximal in den nächsten paar Jahren noch, vermutlich sogar nur in Anlehnung an irgendwelche Gedenktage. Wenn nicht irgendein Wunder geschieht, ist selbst das in ein paar Jahrzehnten Fiktion.
Und Du sagst ja selber, dass wir als Fans einen ganz anderen Blickwinkel bezüglich Elvis' Bedeutung haben. Man kann unsereinen ja schon als Exoten bezeichnen, so unbedeutend ist dieses Grüppchen. Klar, heute gibt es auch noch haufenweise Musiker und Künstler, die sich auf Elvis beziehen, die sich durch ihn inspiriert fühlen oder seinerzeit fühlten, aber auch das wird schon in Kürze nachlassen. Es werden andere Maßstäbe gesetzt, die Befindlichkeiten verlagern sich. Man wird sich an anderen Persönlichkeiten orientieren, was doch auch ganz normal ist. Wir leben in einer so schnelllebigen Zeit.
Wie auch immer. Möglicherweise ist auch sein Mythos irgendwann nicht mehr das was er mal war, aber seine Musik wird in 50 Jahren maximal noch als Randnotiz in irgendwelcher Musikliteratur geführt werden. Da hilft es auch nichts sich einzubilden, Elvis wäre für alle Zeiten etwas Besonderes, auch wenn's sich als guter Fan so gehört
Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
____________________________- Übersetzen
Kommentar





Kommentar