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Elvis-Briefmarke in der BRD 1988!!! - Habt ihr das gewusst?
Del , kannst du auch noch etwas anderes ( konstruktiveres ) , als dein ewig nörgelndes Hinterfragen ? Tobt dich doch mal mit eigenen Threads oder wenigsten eigenen , informativen und vorallem sachlichen Beiträgen aus, als ewig diese Seitenhiebe austeilen zu müssen ?!
Zitat von Athilla
:witz :
Na , mein junger Freund, wie darf ich das werten ?
Sicherlich sind wir wiedermal etwas voreingenommen und somit äußerst subjektiv beurteilend.
Aufgefallen sollte in jedem Fall sein, dass ich bemüht war ( und dies auch tat ) sachlich und ergo mit Fakten auf eine Frage zu antworten und gegebenfalls den Thread mit weiteren ähnlichen Beiträgen zu bereichern.
Das Anliegen DelWebb's wie deines scheint dagegen ein anderes !?
"Elvis hat während seiner Karriere etliche Millionen Dollar gespendet, und das immer ohne vorher oder auch nachher die Presse zu benachrichtigen. Er meinte, wer viel hat, soll auch dementsprechend helfen. Elvis- nicht nur ein musikalisches Vorbild.
Jetzt haben alle Elvis- Fans die Möglichkeit, in bescheidenem Rahmen ähnlich zu agieren. Mit dem Erwerb dieser LP mit Elvis` größten Hits haben Sie schon begonnen, zu helfen. Die 30 Pfennig Zuschlag bei der Briefmarke ist eine weitere Hilfe für die "Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V.". Seit über 25 Jahren ( 1962 ) gibt es die jährlich erscheinende Briefmarkenserie. Der Erlös der bis heute rund 200 Mio DM hat zur Förderung von über 900 Projekten beigetragen und Tausenden von jungen Menschen geholfen.
Seien sie wie Elvis, helfen auch Sie. Die Jugend von morgen wird es Ihnen danken.
Elvisly Yours
( HELmut RADERmacher -Pressesprecher der EPG e.V. )
Ich war wie Elvis!
Auch ich half!
Gedankt hat es mir die Jugend von heute leider noch nicht...
Mit "Seien Sie wie Elvis" ... und dem Eingangssatz überhaupt : "Elvis hat während seiner Karriere...bla, bla ,bla" , mag auch ich mich nicht anfreunden !
Mit "Seien Sie wie Elvis" ... und dem Eingangssatz überhaupt : "Elvis hat während seiner Karriere...bla, bla ,bla" , mag auch ich mich nicht anfreunden !
Ähm, ich wollte mit meiner lustig gemeinten Abwandelung nichts kritisieren, semero.
Um für den guten Zweck zu werben, ist der Text okay, finde ich.
Warum die Motive auf den neuen Jugendmarken so umstritten sind - von Jürgen Müller
Die Konterfeis von vier verstorbenen Rockmusikern "zieren" die ab heute an allen Postschaltern erhältlichen vier Jugendmarken: John Lennon (1940 bis 1980); Elvis Presley (1935 bis 1977); Jim Morrison (1943 bis 1971) und Buddy Holly (1936 bis 1959). Sie wurden den Zuschauern der ARD-Hitparadensendung "Formel 1" vom Postministerium zusammen mit drei weiteren Kandidaten zur Wahl gestellt.
Aus den Texten von John Lennon, der als Mitglied der Liverpooler Beatles berühmt wurde, haben zahlreiche Fans unverhüllte Drogenempfehlungen herausgehört, schreiben Siegfried Schmidt-Joos und Barry Graves in ihrem "Rock-Lexikon". Der Sänger wollte zwar das alles so nicht gemeint haben, aber in seiner Nach-Beatles-Zeit habe sich Lennon mit harten Drogen, auch Herion, betäubt. "Lennon hat behauptet, er habe an die tausend Male Acid eingeworfen - und nebenher immer noch Speed genommen, um die Aufnahmesessions für die Platten besser zu überstehen", heißt es in Gary Hermans Buch "Rock'n Roll Babylon! (Acid, auch LSD genannt, und Speed waren Modedrogen der 60er und 70er Jahre). Der Rock-Star, der auch erhebliche Alkoholprobleme hatte, wurde von einem offenbar Geistesgestörten in New York auf offener Straße niedergeschossen.
Elvis Presleys Markenzeichen war in den 50er und 60er Jahren, als sein Körper noch nicht von Tabletten und Alkohol zerstört war, ein aufreizendes Hüftwackeln. Der Sohn eines Landarbeiters aus dem US-Bundesstaat Mississippi wurde zeitlebens als willenlose Marionette eines cleveren Unternehmers vermarktet. Gary Herman: "Er schleppte Frauen mit nach Hause und überredete sie dazu, Drogen zu nehmen, von denen er abhängig geworden war; 1964 probierte er an seinen Freunden die Wirkung von LSD aus. Dank der geschickten Imagepflege seiner Manager - unter anderem ernannte US-Präsident Nixon den laut Herman mit Drogen vollgesogenen Elvis bei einem Empfang im Weißen Haus zum ehrenamtlichen Rauschgiftagenten - wurde er noch zu Lebzeiten ein Mythos.
Am wildesten gebärdeten sich Ende der 60er Jahre in der Musikszene von Los Angeles die "Doors", schreibt Raoul Hofmann in seiner "Rock Story". Sänger und Kopf des Quartetts, dessen Mitglieder zu Symbolfiguren der kalifornischen Subkultur aufstiegen, war Jim Morrison. Raoul Hoffmann: "In ihren Texten predigten sie freie Liebe, verherrlichten Drogen und riefen zur Revolte auf. Sie sangen Loblieder auf die verbotenen Wonnen des Abseitigen, laszive Hymnen auf Sex, Chaos und Tod." Fern der Bühne, berichtet Gary Herman, "war Morrison ein ständig betrunkener Wüstling, ein Möchtegern-Poet, der eine schnapsversoffene Unzurechnungsfähigkeit kultivierte... und sich in endloser Folge Frauen suchte, bei denen er den 'Politiker der Erotik' darzustellen versuchte." Bereits mit 27 war er, so Gary Herman wieter, aufgrund seines Alkoholkonsums ein körperliches Wrack. Morrison starb in Paris an Herzversagen.
Der Texaner Buddy Holly profilierte sich Ende der 50er Jahre "mit südstaatlichem Timbre, starken Vokalverzerrungen und Schluckauf-Intonation", als einflussreichsten Rock-Sänger, heißt es im "Rock-Lexikon". Der Hitparadenstürmer kam bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.
Das Post-Ministerium hatte noch folgende einstige Rock-Größen vorgeschlagen, die dann aber von den Zuschauern der ARD-Musiksendung "Formel 1" nicht gewählt wurden: Otis Redding (Soul-Sänger der 60er Jahre, starb bei einem Flugzeugabsturz); Jimi Hindrix und Brian JOnes. Hendrix, nach Aussage seines Freundes Eric Burdon, "der süchtigste Mensch, der mir je begegnet ist", erstickte an seinem eigenen Erbrochenen - er hatte zuvor "in mäßigen Mengen" (Gary Herman) Weißwein getrunken, Haschisch geraucht und anschließend eine Handvoll Schlaftabletten geschluckt.
Jones, einst Mitglied der britischen Uralt-Erfolgsgruppe "Rolling Stones", setzte drei uneheliche Kinder in die Welt, für die er wenig und unregelmäßig bezahlte" (Rock-Lexikon). Er berauschte sich mit Drogen, wurde deswegen zweimal verhaftet und blieb nur deshalb von einer neunmonatigen Gefängnisstrafe verschont, weil man einen Selbstmord befürchtete. Im Sommer 1969 wurde seine Leiche aus dem Swimmingpool seines Landsitzes geborgen. "Der Tod war vermutlich durch einen Asthmaanfall nach Rauschmittel- und Drogengenuss eingetreten", heißt es im "Rock-Lexikon".
Quelle: Graceland Nr. 58
Da haben wir es wieder - Der Text über Elvis sind doch die Schmierereien seiner "besten Freunde" aus 'Elvis - What Happened"
Dein Artikel ist ja sehr erstaunlich, Girlhappy. Demnach hat man ja die reinste Drogen-Bande auf Briefmarken verherrlicht.
Lediglich Buddy Holly und Otis Redding blieben vor übler Nachrede verschont - letzterer bekam dann auch (rein zufällig?) nicht genügend Stimmen...
Ich habe diese Elvis-Briefmarke der Bundespost zwar auch in meiner Sammlung, doch ich muss leider gestehen, dass ich noch nie die komplette Serie gesehen habe. Deshalb vielen Dank für die Abbildungen, semero!
Ehrlich gesagt, sind alle vier ziemlich gut getroffen, finde ich. Auch diese Pop Art-Nachempfindung im Stile Andy Warhols ist nicht unoriginell.
Dein Artikel ist ja sehr erstaunlich, Girlhappy. Demnach hat man ja die reinste Drogen-Bande auf Briefmarken verherrlicht.
Lediglich Buddy Holly und Otis Redding blieben vor übler Nachrede verschont - letzterer bekam dann auch (rein zufällig?) nicht genügend Stimmen...
Ja, so ist es. Rein zufällig folgte die Strafe wie von selbst für diese üblen Nachreden. Denn die Briefmarken gingen weg wie warme Semmeln. Da stand dann der Herr Müller ganz schön blöd da und andere, die gemeckert haben.
Wir kennen das doch. Elvis war in den 50er Jahren doch der Teufel in Person und ist trotzdem der erfolgreichste Sänger aller Zeiten geworden.
Die SPD-Bundesgeschäftsführerin Anke Fuchs in der damaligen Zeit (50) war stinksauer auf die Bilder. Sie sagte: "Die Auswahl ist insgesamt erschreckend! Der Grund: Elvis, Lennon und Morrison nahmen Drogen, dürften demnach keine Jugendidole sein.
Denn: sie standen alle daneben und haben die Drogen, Pillen und Pullen gezählt, deswegen waren sie so schlau.
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