Elvis Aaron Presley wurde am 8. Januar 1935 um 4:35 Uhr morgens in einem kleinen Zweizimmerhaus in Tupelo, Mississippi, geboren.
Das war während der Großen Depression. Die Zeiten waren überall hart, besonders aber im ländlichen Süden.
Das landesweite Durchschnittsjahresgehalt betrug 1.368 $ und die Arbeitslosigkeit lag bei über 25 %.
Milch kostete 14 Cent pro Liter und Brot 9 Cent pro Laib.
Um den schlimmen Umständen zu entfliehen, amüsierten sich die Menschen mit Brettspielen wie dem neuen Parker Brothers Spiel Monopoly und lasen Kriminalromane von Autoren wie Agatha Christie und Raymond Chandler.
Ein weiterer Zeitvertreib war das Radiohören. Im Radio der 1930er Jahre waren Komiker wie Jack Benny, George Burns und Gracie Allen sowie Fibber McGee und Molly zu hören. Dramatische Radioserien mit The Lone Ranger, The Green Hornet und The Shadow hielten die Zuhörer in Atem.
Die Musik stammte von Big Bands wie Benny Goodman, Duke Ellington und Tommy Dorsey sowie von Folksongs von Künstlern wie Woody Gutherie. George Gershwin, Cole Porter und Irving Berlin waren produktive Songwriter der Zeit. Der beliebte Country-Sänger Jimmie Rodgers war 1933 gestorben. Der „singende Cowboy“ Gene Autry drehte Filme und Len Slye (später weltberühmt als Cowboy-Star Roy Rogers) und die Sons of the Pioneers wurden bekannt.
Da Kleidung lange halten musste, ersetzte das einfache bedruckte Kleid die Flapper-Kleider der 20er Jahre. Der Reißverschluss war der neue Trend in Sachen Mode und jeder adrette Mann trug einen Hut.
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