Elvis Presley hatte eine Vorliebe für Tiere aller Art. Im Laufe der Jahre hatte er eine ziemliche Menagerie in Graceland. Es wäre eine gewaltige Aufgabe, alle Tiere aufzuzählen, die im Laufe der Jahre kamen und gingen. Hier sind Geschichten von nur einigen.
Kurz nachdem er Graceland gekauft hatte, das damals noch ländlich gelegen war, bekam Elvis mehrere Esel geschenkt. Der Zaun um das Grundstück war noch nicht fertig, also hielt er sie im neuen, leeren Swimmingpool, bis der Zaun fertig war. Elvis‘ Mutter Gladys hatte ihre Hühner und es gab einen Truthahn namens Bowtie. Elvis‘ Vater Vernon züchtete Schweine und er räucherte und pökelte Schweinefleisch im alten Pumpenhaus, das Elvis Jahre später in einen provisorischen Schießstand umwandelte.
Einmal fuhren Elvis, Vernon und Lamar Fike mit einer Limousine nach Germantown, einem Vorort von Memphis. Dort kauften sie Hühner, Enten und anderes Geflügel, um ihre kleine Farm in Graceland aufzustocken. Lamar fuhr hinten mit den Tieren mit, um zu versuchen sie unter Kontrolle zu halten. Sie flogen jedoch herum und machten eine riesige Sauerei in der Limousine. Selbst nach Reinigung und Ausräucherung war es nie wieder dasselbe. Elvis ersetzte das Auto bald.
Zweimal schickten ihm Fans in Australien ein Wallaby, eine Art Känguru. Einmal war das 1957 am Set von „Jailhouse Rock“ und das zweite Mal 1962. Er spendete die Tiere schließlich dem Memphis Zoo.

Elvis hatte mehrere wunderschöne Pfauen. Die landeten aber auch im Zoo, als sie ihr Spiegelbild im Lack der Autos entdeckten und sie anfingen, den Lack zu zerkratzen.
Einmal hatte er einen Mynah-Vogel, der oft interessante Aussagen darüber machte, „wohin Elvis gehen könnte“. Wir sind nicht sicher, wer ihm das beigebracht hat.
Scatter war ein Schimpanse, den Elvis 1961 kaufte. Er hatte dem Fernsehstar Captain Bill Killebrew aus Memphis gehört. Eine Zeit lang trug Scatter seine eigene menschenähnliche Garderobe und feierte mit Elvis und seinen Freunden. Eben einer von ihnen. Scatter wurde schwer kontollierbar und entkam eines Tages auf dem Gelände von MGM in das Büro des Produzenten Samuel Goldwyn, das Scatter dann auseinandernahm. Er wurde von zwei Sicherheitsbeamten hinausbegleitet, einer auf jeder Seite von ihm. Wie Alan Fortas es ausdrückte: „Er sah aus, als wäre er verhaftet worden.“ Scatter musste nach Graceland zurückgeschickt werden.
Elvis-Fans, die Familie Lewis, schenkten Elvis zu Weihnachten 1966 einen Totenkopfäffchen. Sie hatten ihn bei Katz Drug Store gekauft und Bambi genannt. Sie waren Stammgäste unter den Fans, die sich am Eingangstor von Graceland aufhielten, und sie wurden oft mit Elvis ins Kino eingeladen. Im Kino schenkten sie ihm den Affen. Sowohl Elvis als auch Priscilla waren von dem kleinen Geschöpf begeistert und fuhren zurück nach Graceland, um mit ihm zu spielen.
Elvis besaß im Laufe der Jahre eine Reihe von Pferden, zu viele, um sie alle aufzuzählen. Einige davon waren: sein geliebtes goldenes Palomino-Quarter Horse namens Rising Sun und sein Tennessee Walking Horse namens Bear, Tennessee Walking Horses namens Memphis und Ebony's Double und ein brauner Mischling, den er nach dem damaligen Bürgermeister von Memphis, William Ingram, Mare Ingram nannte. Einmal führte Elvis seine Tochter Lisa reitend auf dem Shetlandpony Moriah in das Innere von Graceland , damit seine Großmutter Minnie Mae Presley sie sehen konnte. Das Pony tat "was natürlich war“, und Elvis musste sauber machen. Minnie Mae war nicht amüsiert.

Er hatte im Laufe der Jahre viele Hunde, darunter: einen Basset Hound namens Sherlock, Deutsche Doggen namens Snoopy und Brutus und Edmund, den Zwergspitz, den er bald seiner Tante Delta Presley Biggs schenkte, mit der der Hund eine Bindung aufgebaut hatte. Get Lo, ein Chow-Chow, wurde in Elvis' kleinem Jetstar-Flugzeug nach Boston geflogen, um dort eine Nierenerkrankung behandeln zu lassen. Er blieb dort drei Monate auf der Intensivstation und wurde dann nach Hause geflogen, wo seine Behandlung fortgesetzt wurde. Leider konnten ihn die Tierärzte nicht heilen. Im Laufe der Jahre gab es noch weitere Hunde, darunter Whoosh, Oswald und, benannt nach einer von Elvis‘ Filmfiguren, einen Hund namens Michael Edwards.
Elvis‘ Freundin Linda Thompson erzählt, wie sie und Elvis manchmal eine Zoohandlung leer kauften und die Tiere verschenkten und wie viel Spaß sie dabei hatten. Elvis machte manchmal Tiere als besondere Geschenke an einen geliebten Menschen. Eins davon war Sweet Pea, ein kleiner Hund, den er seiner Mutter Gladys 1956 schenkte. Ein anderes war Honey, ein Welpe, den er Priscilla zu Weihnachten 1962 schenkte. Puff war der Name einer Katze, die er Lisa Marie schenkte.
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