Ich würde gerne mehr über das technische Prinzip erfahren.
ELVIS auf VHD (Bildplatten)
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Das war mir schon klar!
Nur, waren dies die einzigen lieferbaren Zahlen. Dass für deinen Sonderwunsch, jetzt das Sammeln von VHDs anzufangen, keiner nach über 20 Jahren (Produktionszeitraum von VHDs: 1983-88) eine Produktionslinie errichtet ist eh klar und wenn, dann tatsächlich unbezahlbar.
Das mit den "Dachböden" könnte gut sein. Es dürften sich aber bei dem Hauptverbreitungsland Japan (nebst den USA und UK) dann um entsprechende Dachböden handeln. Deren Funde landen, wie ich auch schon im LD-Thread bemerkte, zumeist auf irgendwelchen japanischen (Auktions-)Seiten.
Bei eBay (weltweit) schaute ich grad nochmal deshalb vorbei und fand drei VHD-Platten. Hier allerdings etwas von ELVIS zu finden, wäre der absolute Glücksfall. Somit lässt sich auch ein Preis nicht absehen. Für einen funktionierenden Player gilt wohl das Gleiche.
Andere Quellen/ Bezugsmöglichkeiten fielen mir derzeit nicht ein bzw. bieten nichts Entsprechendes.
Allerdings würde ich der (drei) ELVIS-Platten wegen keine Anschaffung eines Abspielgerätes in Erwägung ziehen. Ginge das persönliche Interesse bei VHDs über "ELVIS" hinaus, ließen sich einige Hundert andere VHDs (Filme, Konzerte u.a.) hier auflisten. Sie aber auch zu bekommen, wäre dann ebenso schwierig.
Ob dies einen Playerkauf rechtfertigt...
Dann würde ich es schon eher bei den CEDs "wagen". Hier ließe sich mit ca. 20 Bildplatten wenigstens eine kleine ELVIS-Sammlung anlegen. Und wenigstens die Hälfte der Scheiben kann man mit ein wenig Geduld, aber auch erträglichen Preisen bei eBay zusammen bekommen. Auch CED-Player sind zu finden.
...Könntest ja hier mit der FUN IN ACAPULCO anfangen. Die habe ich gerade doppelt. An jenem Samstag in Ried ( 6.09. ?) wird das wohl aber nichts, denn da bin ich japanische Dachböden inspizieren.
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Nein, nein.....ich fang mir das nicht an wenn es so kompliziert ist.
Und nur die Scheiben allein mag ich nicht haben wenn sie so teuer sind, da müsste schon ein Player auch her, aber bei den zu erwartenden Preisen (wenn überhaupt was passendes auffindbar wäre) hab ich andere Prioritäten
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Es gibt keine Zahlen (Preise), weil es einfach keine Angebote dazu gibt, keine diesbezüglichen Verkaufsseiten, keine HdVs. Wollte man generell zum Thema auch nur Infos suchen, mag man sich nicht wundern, wenn einen Google zurück ins BLAUE verlinkt.
Ob sich je eine der wenigen ELVIS-VHDs mal zu eBay verirrt, bleibt abzuwarten. Ausschau halte ich in jedem Fall (wie bei vielen anderen Sachen auch), so dass preisunabhängig wohl dem Einstellen auch gleich der Kauf folgt.
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Nun, versuchen wir es mal...
Zunächst wird eine -wie so oft üblich- Masterplatte (Matrize) angefertigt. Entsprechende Kopien für den Anwender/ Konsumenten sind dann davon (ab)gepresst.
Die Video- und Audioinformationen sind als 1,48 Mikrometer große Pits auf der Oberfläche der schwarzen (PVC-) Kunstoffscheibe hinterlassen. Zur Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit ist dieser Kohlenstoff beigefügt.
Diese durch einen Laserstrahl gebrannten Mikropits haben wie auch bei deinen Laserdiscs die Anordnung einer Spirale. Im Gegensatz dazu sind bei den Bildplattenformaten CED (Capacitance Electronic Disc System) und TED (TElevision Disc) die "Informationen" in Rillenform angeordnet.
Die Pits in der Oberfläche sind alle gleich tief und gleich breit, besitzen allerdings unterschiedliche Längen. Kürzere Pits generieren hochfrequente Signale, also helle Bilder. Längere Pits erzeugen Niderfrequenzsignale und damit dunklere Bilder.
Während die Disc mit einer Rotationsgeschwindigkeit von 750 (PAL), bzw. 900 (NTSC) Umdrehungen pro Minute läuft (Im Vergleich: Eine CED ist nur halb so schnell "unterwegs", die Standard-Laserdisc dagegen doppelt, die HDTV-Variante der LD mit immerhin 2700 Umdrehungen pro Minute gar 3fach so schnell.) "liest" ein Diamantstift vom Äußeren der VHD beginnend die Informationen kapazitiv aus.
Diese Titannadel ist an einem Arm befestigt, der sie vor- wie rückwärts, aber auch rechts wie links hin & her bewegen kann. Am Ende der Nadel befindet sich eine Elektrode. Diese und die Disc selbst arbeiten nach dem Prinzip eines Kondensators. Die Mikropits lassen die dazu notwendigen Zwischenräume (Luft) zwischen Nadel und Discoberfläche. Die Elektrode misst einen kapazitiven Wert und ermittelt gleichzeitig die Länge des jeweiligen Pits. Diese "Information" entsprechend aufbereitet (demoduliert), verschafft uns dann letztendlich Bild und Ton.
BILD > VHD-Player haben sog. Dropout-Komponenten. Sie verhindern in gewissem Umfang bei Signalverlust automatischen Bildverlust. Störungen bei Verschmutzung der Disc-Oberfläche oder auch deren evtl. Unebenheiten werden somit gemindert.
TON > Ebenfalls besitzen die Player einen Pulse Code Modulator (PCM), der bei zusätzlicher Verwendung entsprechenden Hifi-Equipments Mehrkanal-Ton möglich macht.- Übersetzen
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jedesmal, wenn ich die die bonus-folder der ld's, oder, wie hier, der vhd's sehe, frag ich mich, warum sowas nicht auch für den dvd-markt möglich ist
apropos dvd: womit kann man die bild-qualität einer solchen VHD vergleichen? VHS, LD.. oder gar DVD?
Zuletzt geändert von burroughs; 12.09.2008, 14:01- Übersetzen
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(Ich hoffe, du hast jetzt nicht nur ein "Ja", "Nein" ,"Geht so.." oder Ähnliches erwartet!)
VHS / TED / CED / VHD / LD / DVD ... Bild-Qualität
Man könnte versucht sein, es an der jeweils möglichen Auflösung festzumachen:
Bildplatten und andere "Formate" (+ TV zum Vergleich) mit entsprechender (horizontaler) Auflösung (TVL) im NTSC/PAL-System:
TV analog> 380
TV digital > 500
VHS > 250
S-VHS > 400
Hi8 > 400
TED > - / 240
CED > 240 / 220
VHD > 260 / 240
LD > 420 / 440
HD-LD > 650 / -
DVD > bis 500
...Nur, die max. mögliche Auflösung ist nicht alles... Den verschiedenen Formaten unterliegen auch unterschiedliche Videobandbreiten (Je höher, desto besser!). So sind es 3,0 MHz bei einer (PAL-)TED-Bildplatte, 3 MHz (NTSC) bzw. 2,5 MHz (PAL) bei einer CED, 3,5 MHz bzw. 3 MHz bei einer VHD und 4,2 MHz bzw. 5 MHz bei einer normalen Laserdisc.
Bei den digitalen Medien sind u.a. unterschiedliche Bitraten bei der Videokompression qualitätsentscheidend.
Nicht zu vergessen ist, dass auf den meisten o.g. Bildträgern das abgespeicherte Videosignal in analoger Form enthalten ist.
Und, keiner der Bildträger wird je besser sein, als der jeweils dazu hergestellte Master es war, von welchem dann für die Massenproduktion kopiert/abgepresst wurde! Entscheidend ist also auch, wie gut das Quell-Material war!
Beim Vergleich auch von Bedeutung ist, dass die meisten genannten Formate bzw. ihre entsprechenden Player nur analog (Scartkabel/S-VHS z.B.) zum Bildschirm zugespielt werden können und natürlich des Datenverlustes wegen, den digitalen Medien zwangsweise unterliegen.
Noch ein Punkt ist die unterschiedliche Empfindsamkeit der Datenträger, bzw. ihre entsprechende Reaktionen darauf, was äußere Einflüsse (Schmutz/Sonne/Magnetfelder...u.a.) angeht.
Auch sei daran erinnert, dass die Abspielverfahren unterschiedlicher Art sind und manche der Platten entsprechend leiden.
Und, wo wir beim Abspielen sind. Für alle Formate inkl. dem Fernsehempfang ist natürlich auch von Bedeutung, mit welcher Technik (Wiedergabe-Geräte) man sie sichtbar macht.

Wenn man das alles bedenkt, mag man sich nicht mehr wundern müssen, warum manch eine (alte) VHS-Kassette ein besseres Bild liefert, als es heutzutage so manche (-ja, auch originale-) DVD tut. Und längst erwiesen ist auch, dass es jeweils von jedem Format gute und weniger gute Qualitäten gibt. Es vermischt sich also, so dass auch eine LD z.B. durchaus besser als eine DVD dastehen kann.
Wählt man alle techn. Parameter des jeweiligen Formates wenigstens nahezu optimal, so steht (erwartungsgemäß) die DVD über der normalen LD , die ja ihrerseits die Vorgänger (TED/CED/VHD) ohnehin schon schlug.
.Zuletzt geändert von Gast; 12.09.2008, 16:09- Übersetzen
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